Biologische Zahnheilkunde in BIO-NET

Erste Speicheldrüsen-Transplantation
An der Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie UNi-KLinik Lübeck erfolgte die weltweit erste Verpflanzung einer Unterkieferspeicheldrüse von Mensch zu Mensch. Der Patient litt nach einer Vorerkrankung an einer fehlenden Funktion der Tränendrüsen sowie eines Teiles der Speicheldrüsen. Spender war der Bruder. Man wollte damit die fehlende Befeuchtung der Augen beheben.

Neu für Zahnärzte: Die Hallerklammer
Der Kampf mit der Zunge und den verrutschenden Watterollen ist oft ein nervenaufreibendes Spiel in der Zahnarzt-Praxis. Abhilfe schafft die Hallerklammer.
www.hallerklammer.de oder horst.landenberger@vodafone.de

Zusammenhang zwischen Blut-Magnesium und Gingivitis
Magnesium im Blut scheint einen positiven Effekt auf das Zahnfleisch und evtl. Entzündungen zu haben. In einer Greifswalder Studie an 4000 Probanden wurde dieses nachgewiesen. Ausreichende Magnesiumkonzentration im Blut reduziert die Entzündungsanfälligkeit und auch später eine altersbedingte Parodontitis. Da nicht immer eine normale Magnesiumgabe vom Körper aufgenommen wird, ist die Gabe von Schüssler-Salzen zu empfehlen. Wir setzen dazu das Schüssler-Salz Nr. 7 in der D 6 ein (Biochemie Nestmann auf der Basis von Kartoffelstärke), ca 3-4 Tabl tägl, bei Stress jedweder Art mehr.

Kommt Karies aus dem Magen?
Eine komische Frage wird jeder denken. Aber es ist etwas dran, denn Karies und auch Parodontose sind nicht nur durch Bakterien im Mund etc verursacht, sondern auch durch starke Säuren. Und so kann ein Patient, der an Sodbrennen oder saurem Aufstossen leidet, durch die Säure, die aus dem Magen über die Speiseröhre in den Mund gelangt (medizinischer Name: Reflux) zu erhöhter Karies-Frequenz neigen. Eine Frage, die Zahnärzte leider in ihrer Anamnese selten stellen.
Eine weitere Gefahr ist die erhöhte Anfälligkeit für Tumoren der Speiseröhre.

Achten Sie auf Ihren Zungenbelag !
Während früher die Ärzte, besonders die Hausärzte, sich die ZUnge zeigen liessen, wird diese Art von Diagnose heute immer seltener, da man glaubt, mit anderen Diagnose-Methoden und Technik mehr zu erfahren. Dabei ist gerade die Zunge ein wichtiges Hinweisorgan, denn sie liegt immerhin an der Einttrittspforte zum Darm. In der Ayurveda-Medizin gilt die Zunge als Organ, über die sich der Körper von Schlacken befreit.
Weiterhin zeigt die Zunge auch Ernährungsfehlverhalten an.
In diesen Belägen sitzen zudem Unmengen von Bakterien. Sie können auch eine Quelle für den Mundgeruch sein.
Daher erscheint es wichtig, sich öfter mit einem Zungenschaber von diesem Belägen zu befreien.

Rauchen und Parodontose
Das Zahn-Kiefer-Gebiet ist ein Endstromgebiet. Es ist bekannt, dass Nikotin die periphere Versorgung gefährdet und verringert. Somit dürfte auch bei Rauchern eine Gefährdung des Zahnbettes, des Parodonts, im Vordergrund stehen, abgesehen einmal von den anderen Gefährdungen.
Raucher haben ein fünf- bis sechsfach erhöhtes Risiko, sich Erkrankungen des Parodonts zuzuziehen.
Eine weitere Nachricht sollte nachdenklich stimmen. Laut DZW vom 23. 4. 08 sind 90 Prozent der Tumoren der Organe, die direkt mit dem Tabakrauch in Kontakt kommen wie Mundschleimhaut, Kehlkopf, Lunge und bedingt Speiseröhre durch das Rauchen verursacht.

Sind Zahnärzte mit Schuld an den Antibiotika-Resistenzen ?
Ich bin mir als Autor dieser Zeilen im Klaren, dass dies nicht gerade die Zustimmung vieler Zahnärzte finden wird, die Implantate setzen. Aber es muss erlaubt sein, diese provokative Frage zu stellen. ES werden immer mehr Implantate gesetzt - und sieht man die grossformatigen, nicht gerade billigen Anzeigen in den Zeitungen - so wird dies wohl so weiter gegen. Aber muss ews unbedingt sein, dass bei jedem kleinen Einzelimplantat, evtl. im Oberkiefer an der Front, gleich mit Antibiotika geschossen werden muss. Genügt nicht auch eine Unterstützung mit biologischen Mittel (Homöopathika, Organpräparate, Schüssler-Salze)? Denn immer mehr Keine werden antibiotika-resistent - eine Gefahr für den Notfall. Man sollte darüber einmal ernsthaft nachdenken.

Angst vor dem Zahnarzt (Teil 2)
Akupunktur scheint bei Angst vor dem Zahnarzt hilfreich zu sein. Es gibt in Deutschland eine Reihe von Zahnärzten mit einer Zusatzausbildung in Akupunktur. In einer schwedischen Studie zeigte sich, dass nach einer Akupunktur-Vorbehandlung (es gibt bestimmte Punklte am Kopf dafür) 5 Minuten später alle Patienten behandelbar waren (Teilnehmerzahl 20)

Angst vor dem Zahnarzt
Ca fünfzehn Prozent der deutschen Bevölkerung geht nur bei akuten Schmerzen zum Zahnarzt. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zusammen mit der TKK. Knapp ein Drittel der 18- bis 25-Jährigen gehen erst bei akuten Schmerzen zum Zahnarzt. Für Erwachsene gab es keine Angaben.

Zähne nach einem Unfall häufiger kontrollieren lassen
Bei Unfällen oder Stürzen kommt es leider immer wieder oder oft vor, dass die Zähne (meistens die Frontzähne) in Mitleidenschaft gezogen werden. Das kann dazu führen, dass die Zähne durch einen Schlag oder ähnliches gelockert werden und sogar absterben können. Das Absterben zeigt sich meist an einer dunkleren Verfärbung. Daher sollte man nach einer gewissen Zeit die Zähne entwder röntgen lassen oder die Vitalität überprüfen lassen.

Mangelnde Zahn-Hygiene
Ist es Nachlässigkeit oder Faulheit? Oder gar Desinteresse an der eigenen Zahngesundheit? Oder zahlr die Krankenkasse zuviel beim Zahnersatz? Oder ist der mögliche Zahnschmerz den Deutschen egal?
Diese Frage könnte man sich stellen, wenn man hört, dass jeder fünfte Deutsche abends auf das Zähneputzen verzichtet. Und morgens stürmt fast jeder Siebte zahnmässig ungeputzt aus dem Haus.

Zahnersatz im Ausland
Wer sich als Pflichtversicherer eine prothetische Behandlung im Ausland angedeihen lässt, darf nicht erwarten, dass die Krankenkasse ohne weiteres bezahlt. Der Patient ist verpflichtet, einen Kostenvoranschlag des ausländischen Zahnarztes bei der Krankenkasse einzureichen. Ein nachträglich eingereichter Kostenplan eines deutschen Zahnarztes erfüllt diese Bedingungen nicht.

Ist Kaugummi kauen gesund ?
Ständig Kaugummi kauen kann sehr unangenehm wirken und aussehen. Weitermachen sollten Sie trotzdem, denn Sie tun Ihrer Gesundheit damit einen großen Gefallen: Nach einer Studie von Wissenschaftlern um Rebecca Moazzez vom King's College in London kann Kaugummikauen nach dem Essen heftige Attacken von Sodbrennen verhindern: Bei Patienten, die eine halbe Stunde lang kauten, sank der Säuregehalt in der Speiseröhre messbar. Grund, so die Forscher, könne das regelmäßige Schlucken von Speichel sein - es verhindere den Rückfluss von Magensäure, die Ursache des Sodbrennens. Auch nach Operationen hilft Kaugummi gegen die häufig auftretende Darmträgheit, es täusche die Nahrungsaufnahme vor und gebe anregende Impulse an die Darmmuskulatur, ohne die Verdauung mit fester Nahrung zu belasten, schreibt der „Havard Health Letter`

Biphosponate stören Implantat-Einheilung
Medikamente, die gegen Osteoporose eingesetzt werden, haben gewisse Risiken: So können die sog, Biphosphonate den Knochenstoffwechsel verlangsamen und damit auich die Einheilung von Implantaten erschweren oder behindern. Gerade bei dentalen Implantaten soll die Erfolgsrate angeblich bei neunzig Prozent liegen, damit sei sie die erfolgreichste Methode beim Ersatz von Körperteilen (so ein Verband der Implantologen Europas)

Zusammenhang von Kopf- u. Kieferschmerzen und höherer Bildung
Es gibt offenbar einen Zusammenhang zwischen höherer Schulbildung / Geschlecht und dem Auftreten von Kiefergelenks-Beschwerden. Gut ausgebildete leiden doppelt so häufig, weibliche Patienten 1.5 mal so häufig an diesen Beschwerden als die übrige Bevölkerung. Dies wies eine Forschergruppe der Universität Witten / Herdecke nach.
Da erhebt sich die etwas provokative Frage: Soll man auf Ausbildung verzichten ?

Das Archiv enthält nur die Einträge ab dem Jahr 2009. Sämtliche Einträge der früheren Jahre 2000 - 2008 wurden nicht übernommen. Daher zur Zeit keine Einträge

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