Umwelt - unsere Bio-Sphäre, in der wir leben wollen (und müssen)

Die Wälder werden auf der Erde weniger
Minute um Minute verliert die Erde nach Berechnung der Umweltorganisation "World Wide Fund For Nature" (WWF) eine Waldfläche in der Grösse von 36 Fußballfeldern. Die Folgen des Kahlschlags trügen mit 20 Prozent zum weltweiten Ausstoss klimaschädlicher Treibhausgase bei, erklärte der WWF auf dem Weltforstkongress in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Bis zum Jahr 2020 müsse die "Netto-Abholzung" auf Null gebracht werden. Ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Abholzungsprojekten und Aufforstungsprogrammen sei notwendig, um die "Gesundheit des Planeten zu erhalten".

Gutes Beispiel Schwarzenegger
Nicht jeder Poltiker ist beim Energiesparen so konsequent wie Arnold Schwarzenegger. Früher standen seine Kinder fast 15 Minuten unter der Dusche. Das hat Schwarzenegger abgeschafft. Jetzt wird nur noch fünf Minuten geduscht - und keine Sekunde länger. Dann nämlich stellt der Vater das heisse Wasser ab und es kommt nur noch kaltes Wasser. Was oft zu kreischenden Schreien aus der Dusche führt - wenn nämlich das kalte Wasser über den Körper rieselt.
Er selbst sei als Kind auch immer Wassersparen gewöhnt gewesen. Und die Familie stieg immer nacheinander in das warme Wasser.
Persönlicher Kommentar: So manchem Politiker, auch aus der Umweltbranche, täte es gut, wenn er dem Volk nicht Wasser predigt und selbst Wein trinkt.

Bakterien und Krankheitskeime im Haushalt
Überall im Haushalt gibt es Keime, doch krank werden wir deswegen noch lange nicht. Denn die meisten Mikroorganismen sind harmlos. Ja sogar viele sind wichtig für die Ausbildung unseres Immunsystems. Am ehesten werden Krankheitserreger in die Küche eingeschleppt, zum Beispiel durch tiefgefrorenes Geflügel. Wer hier bedenkenlos herumhantiert und die benutzten Küchengeräte nicht gründlich säubert, infiziert sich möglicherweise mit Salmonellen. Im Kühlschrank sollten Lebensmittel stets gut verschlossen aufbewahrt werden. Als zweite Gefahrenquelle nennt Heesemann den Duschkopf im Bad. Dort können sich Legionellen einnisten, die bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem die gefährliche Legionärskrankheit auslösen können. Vor allem Duschen, die einige Tage oder Wochen nicht benutzt wurden, können befallen sein.

Giftige Beimischung bei Rucola
Der Supermarkt Plus hat gemeinsam mit Netto deutschlandweit Rucola aus seinem Salat-Sortiment verbannt. Der Grund: In einer Probe war vor kurzem giftiges Jakobskreuzkraut gefunden worden. Das Kraut sieht dem gesunden Salat sehr ähnlich.
Das Verbraucherschutzministerium in Rheinland-Pfalz hat eigens eine Hotline eingerichtet: Unter der Nummer 01805 053202 können sich besorgte Kunden montags von neun bis 13 Uhr sowie donnerstags von 13 bis 16 Uhr informieren (14 Cent pro Minute).
Laut der Behörde kann das Kraut (auch als Jakobsgreiskraut bekannt) zu Leberschäden führen. Außerplanmässig will das Amt innerhalb der nächsten drei Wochen 50 Proben Rucola im Lebensmittelhandel nehmen und im Landesuntersuchungsamt auf Verunreinigungen prüfen. Die Erzeuger haben als zusätzliche Maßnahme damit begonnen, Ackerflächen zu begehen, um bereits dort die Giftpflanze auszusondern

Das Problem der Plastikflaschen
Plastik ist aus unserer Umwelt wohl nicht mehr wegzudenken. Aber kaum jemand macht sich Gedanken über die negativen Seiten dieser Plastik-Welle. Wer mit offenen Augen sich in den Ländern der dritten Welt umschaut, kann es ohne weiteres bemerken.
Nun haben Biologen der Uni Frankfurt herausgefunden, dass offenbar hormonaktive Substanzen in der Plastikflasche stecken. Ob dies aber Auswirkungen auch auf die Menschen hat, ist noch nicht geklärt.
Schnecken jedenfalls vermehren sich stärker, wenn sie in Plastikflaschen gehalten werden.

Globaler Raubbau an der Erde
Der globale Raubbau an der Erde hat in den letzten zwei Jahren stark zugenommen. Das geht aus dem "Living Planet Report 2008" der Umweltstiftung WWF hervor. Verglichen mit der vorangegangenen Studie von 2006 habe sich die Situation noch einmal drastisch verschärft, heißt es darin.
Die Ressourcen würden immer schneller verbraucht. "Wir übersteigen mit unserem Konsum die vorhandenen Möglichkeiten um ein Drittel", warnte WWF-Naturschutzdirektor Christoph Heinrich. Wenn der Verbrauch an natürlichen Ressourcen so weiter gehe, würden bereits im Jahr 2035 theoretisch zwei Planeten benötigt, um den weltweiten Bedarf an Nahrung, Energie und Fläche zu decken. Der Report 2006 hatte dafür noch eine Frist bis 2050 errechnet. Der WWF fordert deshalb dringend weltweite und nachhaltige Massnahmenpakete für Nachhaltigkeit.

PET-Mehrwegflaschen sind weniger belastet
Im Gegensatz zu den meisten PET-Einwegflaschen sind PET-Mehrwegflaschen laut den Warentestern mit einem Blocker versehen, der Acetaldehyd bindet und in eine unkritischere Substanz umwandelt. Die Folge: Klassische Markenwässer, die oft in Mehrwegflaschen abgefüllt werden, schneiden im Test in Reinheit und Geschmack besser ab.

Nächtlicher Fluglärm und Bluthochdruck
Eine EU-Studie mit 5000 Flughafen-Anrainern belegt: Ein Lärmanstieg um 10 Dezibel erhöht das Bluthochdruck-Risiko um rund 14 Prozent. Daher wäre ein Nachtflugverbot sinnvoll - wenn nicht, ja, wenn nicht wirtschaftliche Gründe und die Arbeitsplatz-Beschaffung dagegegenstünden. Mit der Drohung - Vernichtung von Arbeitsplätzen - ist offenbar so manches durchsetzbar, was einen Grossteil der Menschen gesundheiltich schadet.

Gesundheits-Gefahr durch Laser-Drucker
Atemnot, Hautausschlag und Dauerschnupfen: Besorgte Mediziner warnen, der von Laserdruckern ausgestoßene Feinstaub enthalte hochgiftige Substanzen, dem Rauch einer Zigarette vergleichbar. Betroffene klagen über schwere Gesundheitsschäden. Eine aktuelle australische Studie belegt, dass Laserdrucker die Atemluft in Büros erheblich belasten. Hersteller versichern dagegen, dass Tonerstaub aus ihren Druckern keine Gefahr für den Menschen darstellt. Leider geben die meisten Hersteller nicht an, welche Stoffe sich im Toner der Druckerkassetten befinden.

Autoabgase tödlicher als Unfälle
In Spanien sterben in jedem Jahr fünfmal mehr Menschen an den Folgen der durch den Strassenverkehr ausgelösten und bewirkten Verschmutzungen der Umwelt als bei Verkehrsunfällen. Die Forscher berufen sich dabei auf Hochrechnungen der EU. Für Spanien bedeutet dies pro Jahr ca 15.000 Fälle gemessen an 3329 Unfalltoten. (aus FAZ). Mit Sicherheit muss man dabei noch zwischen Grossstädten und ländlichen Regionen differenzieren.

 

 

Die Nähe der Natur hält gesund
D
ie Nähe von Grünflächen, Parks und Wäldern zum Wohnort hat offenbar eine positive Wirkung auf den Menschen, sowohl auf die körperliche als auch auf die geistige Fitness. Die Entfernung sollte höchstens einen KIlometer betragen. Interessant ist auch, das Kinder und sozial Schwächere häufiger erkranken, wenn die Natur in der Nähe fehlt.

Das Problem des Plastikmülls
Im Jahr werden ca. 235 Millionen Tonnen Kunststoff hergestellt. Davon landen wegen der Bedenkenlosigkeit der meisten Menschen, besonders in der Dritten Welt, rund zehn Prozent im Meer. Neben der Gefahr für die Meerestiere, die daran ersticken können, besteht noch eine weitere Gefahr: Der Plastikmüll wird abgebaut und setzt Giftstoffe wie Bisphenol A, Styrole und Dioxine frei.

Süssstoffe-Rückstände im Trinkwasser
Sind die Light-Getränke schuld, mit denen sich viele Bundesbürger ein Alibi verschaffen, um trotz Bewegungsarmut nicht zuzunehmen?
Jedenfalls wurden bei einer Untersuchung (Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe) Restbestände bestimmter Süssstoffe im Trinkwasser gefunden.
Diese Rückstände können offenbar von den Kläranlagen nicht abgebaut werden. Angeblich soll keine Gefährdung der Gesundheit bestehen.

Weihnachtsbäume und LED-Lampen?
Nach dem Aus für klassische Glühbirnen müssen Städte mit Weihnachtsmärkten neue Lösungen für eine stimmungsvolle Beleuchtung finden. Denn bisher erstrahlten an vielen grösseren Weihnachtsbäumen, die bald ausrangierten Glühbirnen. Das wird sich bald ändern. Viele Städte haben aber für ihre Weihnachtsbeleuchtung einen grossen Vorrat an konventionellen Glühbirnen, die ja bald ad actas gelegt werden müssen. Moderne LED-Dioden leuchteten bisher aber blau oder bläulich-weiß. "Sie versprühen damit nicht die gewünschte wohlig-warme Atmosphäre", hiess es.

Das deutsche Leitungswasser
Es ist im Grunde unbedenklich zu trinken und weist einen hohen Reinlichkeitsstandard auf. Diese garantie gilt aber nur bis zum Hausanschluss.
Auch das beste Wasser verliert an Qualität, wenn es lange in der Leitung steht. Das Umweltbundesamt empfiehlt daher, Leitungswasser, das länger als vier Stunden in der Leitung gestanden hat ("Stagnationswasser") erst eine Weile laufen zu lassen, bevor man es trinkt. Das frische Wasser erkennt man daran, dass es kühler ist als das Stagnationswasser. Menschen mit Nickelallergie sollten Wasser aus verchromten Armaturen bereits nach 30 Minuten Stagnation kurz ablaufen lassen.

Ein Mangel an Lithium in der Zukunft
Hoch ist die Nachfrage schon jetzt, weil Lithiumbatterien Millionen Mobiltelefone, Laptops, iPhones, Blackberrys und sogar Akkubohrer mit Strom speisen. Weltweit werden derzeit pro Jahr 93.000 Tonnen Lithium gefördert, die erschliessbaren Reserven liegen aber nur bei vier Millionen Tonnen. Manche Wissenschaftler schätzen, dass wegen der steigenden Nachfrage der Elektronikbranche im Jahr 2015 gerade mal 30.000 Tonnen Lithium für Elektrovehikel zur Verfügung stehen. Das würde für nicht einmal 1,5 Millionen Hybridmotoren reichen. Auch die Luftfahrtbranche ist der Autoindustrie als Konkurrent erwachsen - mit Hightech-Flugzeugtypen wie dem Boeing-787 Dreamliner und bald dem Airbus A-350 XWB, der zum Starten der Triebwerke und für die Notstromversorgung mit Lithiumakkus bestückt sein wird.
Autobauer beschwören den Elektroantrieb als Technik der Zukunft. Doch ebenso wie Regierungen und Rohstoffkonzerne übersehen die Hersteller ein Problem: Es gibt auf der Erde zu wenig Lithium, um die geplanten Flotten von Hybrid- und Elektroautos anzutreiben.
Man wird sich also Gedanken für neue Energie-Quellen amchen müssen.

Kommt die Klima-Katastrophe?
Bei diesem Thema liegen sich die verschiedenen Lager in den Haaren. Wird es eine starke Erwärmung geben oder nicht?
Eine internationale Forschergruppe hat sich nunmehr intensiv damit befasst.
Zwei Grad - das ist die Richtschnur der internationalen Klimapolitik. Wenn die Zunahme der Weltmitteltemperatur diesen Wert nicht überschreitet, dann könnten drastische Klimaveränderungen und langfristig unumkehrbare Prozesse wie das komplette Abschmelzen der Gletscher auf Grönland vielleicht noch vermieden werden, so heißt es immer wieder.
Doch das Zwei-Grad-Ziel ist nicht mehr zu schaffen, stellt nun das internationales Forscherteam in einer neuen Studie fest.
In dem neuen Kopenhagen-Report zeichnen die Klimaforscher ein Bild, in dem der Anstieg des Meeresspiegels wie auch Gletschereis-Verluste in Grönland und der Antarktis noch Jahrhunderte andauern. Insofern, mahnen die Autoren, "werden die Klimaveränderungen, die heutige Generationen anstossen, unsere Nachfahren noch lange in der Zukunft beeinflussen".

Sonnenschutz ist nicht gleich Sonnenschutz
Damit die Sommersonne der Haut nicht schadet, hilft nur eins: der richtige Sonnenschutz. Das gilt besonders für Hellhäutige mit empfindlicher Haut und Menschen, die sich überwiegend im Freien aufhalten. Doch welche Sonnencreme wirkt am besten und ist tatsächlich wasserfest? Die Stiftung Warentest hat 21 Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 30 unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Zuverlässigen Sonnenschutz gibt es bereits für 2,50 Euro.
Es sind also nicht die teuersten, die besonders gut schützen.
Die Testsieger: Die Sonnencreme "Ombra Sun care" von Aldi und die Sonnenmilch "Sun Ozon" von Rossmann. Beide Produkte erhielten die Note "gut" und kosteten weniger als drei Euro pro Hundert Milliliter. Für Sonnensprays mit zuverlässigen Schutz muss man allerdings etwas mehr ausgeben. Die Note "gut" erhielten in dieser Kategorie Produkte von Nivea und Garnier. Der Preis dieser Sonnensprays liegt bei etwa fünf Euro pro Hundert Milliliter.

Die Farbe "Griechischblau"
Als Redakteur dieser Seiten und zugleich als Liebhaber Griechen lands erfreute es mich besonders, dass die Farne Blau offenbar eine positive Wirkung auf die Ideen-Produktion und die Kreativität hat.
Psychologen der Universität von British Columbia fanden heraus, dass bei einem blauen Bildschirmhintergrund am Computer Aufgaben besonders gut gelöst wurden, wenn Kreativität erforderlich war. Es kam besonders auf Detailgenauigkeit an.

Quecksilber soll verboten werden
In spätestens zwei Jahren soll das Schwermetall Quecksilber weltweit aus dem Verkehr gezogen werden. Darauf einigten sich die Umweltminister der Vereinten Nationen.
Das giftige Schwermetall wird für Neonröhren, Energiesparlampen und Amalgamfüllungen verwendet. Auch in Fieberthermometern und anderen Messgeräten klassischer Bauart wird dieses bei Raumtemperatur flüssige Metall verwendet. Die Quecksilberverbindungen können in erheblichem Mass das Zentralnervensystem und auch die Schleimhäute schädigen. Leider sieht man noch immer Amalgamfüllungen im Mund, die zudem mit Gold zusammen vorkommen und somit die Voraussetzungen für eine Batterie liefern.

Viele Haarshampoos sind bedenklich
"Öko-Test" hat 129 verschiedene Shampoos getestet. Unter den getesteten Produkten waren Haarpflegemittel für normales, fettiges, feines und strapaziertes Haar sowie Farbglanz- und Anti-Schuppen-Shampoos. Untersucht wurden die Produkte auf bedenkliche und umstrittene Inhaltsstoffe. Das Ergebnis: 28 erhielten die Note "ungenügend". Vor allem bekannte Marken schnitten schlecht ab.
Die meisten Shampoos schnitten mit "gut" ab. Sie enthielten keine problematischen Duftstoffe und Konservierungsmittel. Alle Shampoos von Naturkosmetikanbietern erhielten in allen Kategorien sogar die Testnote "sehr gut". Die Shampoos bekannter Marken hingegen wie "Garnier Fructis", "Guhl", "Dove", "L'Oréal" oder "Pantene Pro-V" landeten im Test auf den hinteren Plätzen

Acetaldehyd in Mineralwasser-Flaschen
Konkret haben die Experten 30 Medium Mineralwässer in PET-Flaschen getestet. Jede dritte davon hatte zu hohe Mengen Acetaldehyd intus. Die Substanz entsteht bei der Herstellung von PET-Flaschen und kann in das Wasser übergehen. Zwar seien die gefundenen Mengen nicht gesundheitsgefährdend, allerdings würde der Geschmack bei einigen Produkten beeinträchtigt.
Besonders hohe Mengen von Acetaldehyd wurden in den Produkten "Brandenburger Mineralwasser Medium" von Aldi-Nord, "Saskia Classic Medium" von Lidl, "Natürliches Mineralwasser Medium" von Norma und "Natürliches Mineralwasser Medium" von Penny gefunden. Niedrige Werte hatten hingegen "Feinquell Medium" von Aldi-Süd, "Natürliches Mineralwasser Medium" von Tip und "Claudius Mineralwasser Medium" von Aldi-Nord.

Typhus im antiken Athen
Athen war im antiken Griechenland bis zum 5. Jahrhundert v.Chr. die dominierende Stadt. Dann schwächte eine Seuche die Stadt, von der sie sich nicht mehr so richtig erholte. Die Seuche raffte ungefähr ein Drittel der Bewohner hinweg. Lange rätselte man, welche Seuche es gewesen sein konnte. An Zähnen aus einem Grab jener Zeit fand man jetzt eine Erklärung: Es handelte sich um Salmonella typhi. Die Erreger hatten sich wohl durch das Wasser und verseuchte Lebensmittel verbreitet.

 

Das Archiv enthält nur die Einträge ab dem Jahr 2009. Sämtliche Einträge der früheren Jahre 2000 - 2008 wurden nicht übernommen. Daher zur Zeit keine Einträge
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