Grundsätzliches zum Thema Ernährung und Biologische Medizin
Nahrungsmittel - Lebensmittel >>>

Überstunden bei den Eisherstellern
Der heisse Sommer hat es mit sich gebracht, dass die Menschen nach kühlen Dingen lechzen. Daher haben die Hersteller von Speiseeis Sonderschichten einlegen müssen, um den Bedarf zu decken. Leider führt das Essen von Eis zu noch mehr Bedarf nach (süssem) Eis. Für die Kalorien nicht gerade günstig, besonders wenn man ohnehin zu Fettleibigkeit tendiert.

Gicht - das Leiden der Schlemmer
Von Wilhelm Busch stammt folgender Satz: Der Dicke leidet Schmerz und Pein, denn ständig plagt das Zipperlein.
Damit beschrieb er im Grunde unbewusst einen der Risikofaktoren bei Gicht. Früher nur eine Krankheit der Reichen, trifft sie jetzt alle Bevölkerungsschichten. Gicht ist eine Störung des Purinstoffwechsels. Purine sind ein notwendiger Baustein für viele Zellen. Aber bei übermässiger Zufuhr von purinhaltigen Nahrungsmitteln (Innereien, Fleisch, Meeresfrüchte, Ölsardinen etc) wird die entstehende Harnsäure, die normalerweise über die Nieren ausgeschieden wird, in den Organen und Muskeln gespeichert. Auch Bier in jeder Form, auch alkoholfreies oder -armes enthält Purine. Bei Wein ist das nicht der Fall, aber auch hier ist Mass angesagt.

Kann Wein zu Allergien führen?
Wer unter allergischen Erkrankungen leidet oder unter Asthma, tut gut daran, seinen Weinkomsum einzuschränken. Grund: Die oft im Wein enthaltenen Histamine und Schwefelverbindungen (letzteres oft auf der Weinflasche vermerkt) kann zu Reaktionen auf diese Stoffe neigen. Symptome sind: Niesen, Husten und Fliessschnupfen.

Ist Schokolade gesund?
Man wundert sich - kann das stimmen und wenn ja, hat das eine neutrale Institution geprüft? Jedenfalls haben Forscher vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung bei rund 20000 festgestellt: Ein wenig dunkle Schokolade senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Angeblich soll das Risiko für diese Erkrankungen um durchschnittlich 27 Prozent bei Herzinfarkt-Fällen und um 48 Prozent bei Schlaganfall-Fällen sinken. Die Schokolade enthält viele Flavonoide. Also keine Vollmilch und keine Nuss-Schokolade, sondern dunkle

Vorteil für Aldi und Lidl & Co
Wenn das Geld knapp wird, dann überlegt sich mancher Bundesbürger, woran er am besten sparen kann. Deutsche und Holländer versuchen es über die Ernährung. Sie suchen nach Einkaufsmöglichkeiten, in denen Nahrungsmittel und Getränke am billigsten sind. In Russland gibt man in solchen Krisenzeiten weniger Geld für die Kleidung aus, dann muss eben das alte noch einmal ein Jahr halten. Ebenso trifft es in Deutschland ebenso wie in Frankreich auch die Restaurants und Gaststätten, besonders die Hochpreisigen. Wahrscheinlich profitieren die kleinen Pizzerien am meisten davon.

Tip gegen Gewichtszunahme bei Rauch-Stop
Viele Raucher, besonders Frauen, fürchten sich vor einer Gewichtszunahme nach Ende des Rauchens. Das muss aber nicht sein. Verzehrt man anstelle von Süssigkeiten mehr Obst und Gemüse, so sinkt das Risiko der Gewichtszunahme um rund 17 Prozent.

Wo bleibt das überschüssige Brot?
Nach Angaben des Verbandes Deutscher Grossbäckereien verzehrt der Deutsche ca 56 kg Brot im Jahr. Aber es würden 85 kg verkauft. So erhebt sich die Frage: Wo bleibt der Rest? Landet ein Teil im Müll? Oder werden Tiere damit gefüttert? Aber im Grossen und Ganzen sind solche Angaben immer etwas kritisch zu betrachten, da sich solche Werte schwer beweisen lassen.

Nahrungsmittel ohne Gen-Technik
Ab Herbst diesen Jahres wird ein neues Logo eingeführt. "Ohne Gen-Technik". Es soll dem Verbraucher signalisieren, dass er keine gentechnisch veränderten Produkte kauft. Es sollen auch keine gentechnisch veränderten Spuren enthalten sein.

Mogeln mit Glutamat
Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat seine "Maggi NaturPur"-Tütensuppen vom Markt genommen. Dies wertet die Verbraucher-Organisation Foodwatch als Erfolg für ihre Kampagne "abgespeist.de", mit der Verbrauchertäuschung angeprangert wird. Foodwatch erklärt dazu, auf der Packung habe "ohne Zusatzstoff Geschmacksverstärker" gestanden, dennoch sei aber Geschmacksverstärker unter anderem Namen "ins Produkt geschmuggelt" worden, und zwar als Hefeextrakt. Hefeextrakt muss nach dem Gesetz nicht als Geschmacksverstärker deklariert werden, obwohl er die geschmacksverstärkenden Substanzen Glutamat, Inosinat und Guanylat enthält.

Kann Essig die Anlagerung von Fett verhindern ?
Glaubt man einer Untersuchung japanischer Wissenschaftler im Tierversuch, so scheint Essig bestimmte Enzyme zu aktivieren, die bei der Fettoxidation eine Rolle spielen. Essig scheint dadurch den Energie-Verbrauch zu erhöhen und damit der Anlagerung von Fett entgegenzuwirken. Ob es auch beim Menschen funktioniert, ist noch nicht bewiesen.

Noch einmal das Thema Analog-Käse
E
s lohnt sich einmal in seiner Pizzeria nachzufragen, ob echter Käse auf der Pizza ist. Wie sich zeigte, sind die Massenhersteller vorsichtig geworden, aber die Pizzen in den kleinen Pizzerien werden nicht so oft kontrolliert. Man verwendet daher den Kunstkäse, der aus Wasser, Pflanzenfett, Milcheiweiss und Stärke hergestellt wird.

Die Deutschen lieben Kräuter- und Früchte-Tees
Man kann es überall sehen - auch in den besten Hotels. Immer mehr Früchte- und Kräuter-Tees kommen auf den Markt. Der Rooibusch-Tee hat sicher einen grossen Anteil daran. Insgesamt verbrauchten die Deutschen fast 38.000 Tonnen davon.

Vorsicht vor rohem / roten Fleisch
Abgesehen einmal vor der Möglichkeit, sich mit Würmern oder Trichinen zu belasten, scheint rotes / rohes Fleisch von Lamm, Rind und Schwein noch einige andere Risiken zu enthalten. Denn bei einer Untersuchung in den USA über zehn Jahre hinweg, zeigte sich, dass das Krebsrisiko und auch das Herzinfarkt-Risiko steigt. Wer sich mit den Erkenntnissen von Prof. Wendt über die Eiweiss-Mast befasst hat, dem dürfte das klar sein.

Ist Glutamat ein Dick-Macher?
Ohne den Geschmacksverstärker kommen die wenigsten Fertiggerichte und Knabbereien aus. Er verstärkt die Aromen und gibt dem Essen Pepp. Doch Forscher vermuten: Glutamat macht dick.
Ob Tütensuppe, Tiefkühlpizza oder Knabbermischung: Kaum ein Fertiggericht kommt ohne Glutamat aus. Auch in Hamburgern, Würzmischungen, Soßen, Dressings und Wurst wird der Geschmacksverstärker häufig verarbeitet. Glutamat verleiht Speisen einen besonders intensiven und herzhaften Geschmack. Was harmlos klingt, könnte fatal sein. Glutamat steigert den Appetit und damit das Gewicht und unterdrückt daneben ein für die Fettverbrennung zuständiges Hormon. Das glaubt eine Forschungsgruppe der Universitäten Kiel und Madrid in Versuchen herausgefunden zu haben. Der Kieler Professor Michael Hermanussen stellt deshalb eine neue These auf: "Viele dicke Menschen haben offensichtlich ein Glutamatproblem."

Vier oder fünf Geschmackssinne
Mit unserer Zunge können wir in unserer westlichen Kultur vier Geschmacksrichtungen differenzieren:
1. Süss - für die meisten die angenehmste Richtung (Früchte, Kohlenhydrate, künstl. Süssstoffe);
2. Salzig - durch Mineralien verursacht wie zB. im Koch- oder Speisesalz
3. Bitter - manche Medikamente oder Pflanzen schmecken bitter
4. Sauer - bedeutet: Niedriger pH-Wert, zB. in Zitronen oder Sauerkraut
Die Japaner kennen eine weitere Geschmacksrichtung
5. Umami - es bedeutet so viel wie angenehm süss und wird durch den Geschmacksverstärker Glutamat hervorgerufen.
Scharf ist kein Geschmack, sondern mehr eine Schmerzempfinden

Positive Wirkung von griechischem Feta-Käse
Griechischer Feta aus roher Schafsmilch beugt Lebensmittelvergiftungen durch Bakterien vor.
Wie Panagiotis Chanos von der englischen Universität Lincoln berichtet, stellen im Feta vorkommende Milchsäurebakterien natürliche Antibiotika her. Diese Bakteriozine töten sogar widerstandsfähige Keime wie Listerien ab. Die Forscher hoffen, diese Fähigkeit nutzen zu können, um Lebensmittel künftig schonend haltbar zu machen.

Geschmacks-Betrug in Nahrungsmitteln
Auf so mancher Packung locken Bilder herrlicher Früchte zum Kauf von Nahrungsmitteln. Was den meisten Käufern jedoch nicht bemerkt: Es ist vielfach überhaupt kein Obst enthalten, sondern der Geschmack wird durch Aromastoffe vorgetäuscht. Näheres unter www.vzhh.de unter Aromastoffe.

 

 

 

Aktuelles

Der Verzehr von Knoblauch steigt
Früher zeigte man in der Werbung einen älteren Menschen, der nach der Angabe der Werbeleute, sich durch den Verzehr von Knoblauch ein hohes und vor allem rüstiges Alter bewahrt hatte. Diese Werbung scheint noch immer zu wirken, denn die Importe von Knoblauch (für Gewürze, Speisen und Arzneien) steigen enorm. In vielen Kapseln ist er auch einigermassen geruchsneutral verpackt. Ähnliches gilt für den Bärlauch ( >>> ), der sich auch für die Schwermetall-Ausleitung bewährt hat.

Die Kunst gesunden Grillens
Durch das Grillen von Fleisch entstehen sog. heterozyklische Amine, die im Verdacht stehen, cancerogen zu sein, besonders was Darm und Blase anbetrifft. Mariniert man aber vorher das Fleisch mit Kräutern, Öl und auch Senf, so reduziert sich die Bildung von schädlichen Schadstoffen. Zudem schmeckt auch alles besser.

Das schöne verheissungsvolle Bild auf der Verpackung
So mancher Kunde ist schwer enttäuscht, wenn er das Innere des gekauften Fertig-Nahrungsmittelprodukts mit dem Bild auf der Verpackung vergleicht. Ja manchmal sieht es nachgerade unappetitlich aus. Da sollte man als Verbraucher nicht allzu grosse Illusionen haben - ein gutes Foto verkauft sich eben besser.

Antioxidantien und gesunde Ernährung
Menschen, die genügend oder reichlich Obst und Gemüse essen, weisen in den Gefässen mehr schützende Antioxidantien auf als Gemüse-Verächter. In einer Untersuchung der Uni Düsseldorf zeigte sich zudem, dass die geistige Fitness bei ersteren wesentlich höher war als bei der zweiten Gruppe.

Machen Essverbote Kinder korpulent?
Strenge Ernährungsvorschriftzen im Kindesalter scheinen Übergewicht zu fördern. Die Kinder tendieren dann später dazu, diese verbotenen Nahrungsmitel als besonders verlockend zu betrachten und sie z.T. heimlich zu essen. Meistens sind dies Dickmacher. Daher erscheint es besser, statt Verboten lieber nur gesunde Lebensmittel im Haus zu haben.

Mogeln mit Mineralwasser in manchen Lokalen
In der Gastronomie werden Kunden nicht nur mit billigem Analogkäse oder Mogel-Schinken über den Tisch gezogen. Auch beim Mineralwasser wird mitunter kräftig geschummelt. In hochpreisige Mineralwasserflaschen wird zuweilen einfaches Tafelwasser, aufgesprudeltes Leitungswasser oder Discounterware umgefüllt, wie das Hamburger Institut für Hygiene und Umwelt (HU) bei Stichproben entdeckt hat. Daher die Empfehlung: Offene Flaschen zurückgehen lassen. Es kann nicht angehen, dass man 6 oder 7 Euro für billiges Wasser ausgibt.

Giftstoffe in Reiswaffeln
Reiswaffeln, geliebt von Kleinkindern und figurbewussten Erwachsenen: Sie schmecken nach nichts, sind fast fett- und zuckerfrei, aber sie knistern, krümeln und knacken, wenn man sie isst. Eltern sollten allerdings genau darauf achten, welche Marke sie ihren Kleinen geben. Denn bei einigen Produkten fand "Öko-Test" hohe Werte vom Krebsgift Acrylamid, von Arsen und vom giftigen Schwermetall Cadmium.

Immer mehr Billig-Nahrungsmittel
Der gläubige Verbraucher wird vielfach über den Tisch gezogen, da er mit dem Namen eine Qualität verbindet.
So enthält so mancher Pesto nicht Olivenöl, sondern billiges Sonnenblumenöl, keine Pinienklerne, sondern Cashewkern-Pulver. Auch der Schafskäse Feta ist nicht aus Schafsmilch hergestellt, sondern aus Mager-Kuhmilch. Also immer aufs Etikett schauen!

Nach Kunst-Käse jetzt auch noch Schinken-Imitat
Derzeit sorgt falscher Schinken für Aufregung: Lebensmittelkontrolleure des Landes Hessen haben herausgefunden, dass rund jeder dritte Schinken bei Händlern, Herstellern und Gastronomen nur ein Imitat aus Fleischstückchen mit Stärke-Gel ist. Doch Verbraucher können die Imitate bei genauem Hinsehen erkennen. Bei echtem Schinken erkennt man die natürliche Wuchsrichtung der Muskulatur und den natürlichen Muskelzusammenhang. Bei Formfleisch-Schinken sind die Größe der zusammengefügten Muskelfleischstücke und ihre unterschiedliche Muskelfaserrichtung erkennbar. Imitate bestehen dagegen aus einer oft geleeartigen, schnittfesten Masse, in die kleinste teils deutlich sichtbare Fleischstücke eingebettet sind. Oft sehen sie brühwurstähnlich aus.

Ess-Störungen bei Jugendlichen
Das Elternhaus scheint eine grosse Rolle bei dem Thema Ess-Störungen zu spielen. Kinder aus sozial schwachem Elternhaus sind viel häufiger davon betroffen als Kinder aus intaktem oder wohlhabendem Elternhaus. Insgesamt - so die Statistik - sind rund 22 Prozent der Jugendlichen zeitweilig oder länger von solchen Problemen betroffen

Die Gefahr von exzessivem Cola-Genuss
Vor vielen Jahren kam einmal ein Patient zu mir in die Praxis, der pro Tag zwei Familienflaschen Cola trank. Dementsprechend waren auch sein Speichel-pH und sein Zahnbefund.
Wer viel Cola trinkt, schadet seinr Gesundheit. Denn die koffeinhaltige Getränk entzieht dem Körper Kalium und kann im Extremfall lebensbedrohliche Muskellähmungen auslösen. Forscher haben jetzt solche extremen Fälle beschrieben - und halten sie für weit verbreitet. Cola war noch nie als gesundes Getränk bekannt - doch was Mediziner jetzt herausgefunden haben, dürfte manchen Verehrer der zuckersüssen Brause nachdenklich stimmen. Sie kann demnach nicht nur die bekannten Probleme wie Karies, Knochenschwund, Stoffwechselstörungen und Zuckerkrankheit verursachen.

Getränke mit Sauerstoffzusatz - eine Werbelüge
Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat die angeblich leistungssteigernde Wirkung von Getränken mit Sauerstoffzusatz als Werbelüge kritisiert. Als Beispiel nannte Foodwatch das Erfrischungsgetränk "Active O2" des Herstellers Adelholzener Alpenquellen, das als "Powerstoff mit Sauerstoff" angepriesen wird. Bei gesunden Menschen habe die zusätzliche Zufuhr von Sauerstoff so gut wie keinen Effekt, erklärte Foodwatch. Dafür sei "Active 02" drei bis viermal so teuer wie normales Mineralwasser. Als aromatisiertes Erfrischungsgetränk enthalte das Getränk zudem etwa vier Prozent Zucker.

Weniger Acrylamid in Nahrungsmitteln
Das Thema Acrylamid war vor einigen Jahren eine aufsehenerregende Nachricht, dass man sich fragte, kann man Chips und ähnlich Zubereitetes noch essen oder trinken. Denn dieser Substanz wird eine cancerogene Wirkung nachgesagt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz teilt nunmehr mit, dass der Gehalt an dieser Substanz sich bei vielen Nahrungsmitteln stark verringert hat. Diese Substanz entsteht beim Frittieren, beim Braten und Backen, besonders immer dann, wenn hohe Temperaturen im Spiel sind.

Kalorienmenge und Gedächtnis
Im Alter scheint es besser zu sein, die tägliche Kalorienmenge zu reduzieren. In einem Vergleich zwischen drei Gruppen schnitten die Probanden hinsichtlich ihres Erinnerungsvermögens am besten ab, die ihre Kalorienmenge um ca 30 Prozent reduzierten. (Studie der Uni Münster)


Das Archiv enthält nur die Einträge ab dem Jahr 2009. Sämtliche Einträge der früheren Jahre 2000 - 2008 wurden nicht übernommen. Daher zur Zeit keine Einträge
 
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