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Ist
Sport bei Hitze gefährlich?
Die
grosse Hitze in diesem Sommer hat so einige Fragen aufgeworfen,
was das Thema Sport anbetrifft. Besonders Ausdauersport wie Joggen
und Fahrradfahren ist davon betroffen. Zum Schutz gegen Krämpfe,
Austrocknung und Kreislauf-Probleme sind Pausen und ausreichend
trinken mit mineralstoffreichen Wässern unerlässlich.
Die
Gefahr von Arbeits-Rastlosigkeit
Es
gibt einen Typus von Menschen, meistens Männern, die der Auffassung
sind, sie seien unersetzlich und ohne sie geht nichts. Das kann
zu Problemen führen, denn diese Arbeitswut, die sich häufig
in Überstunden und Wochenend-Arbeit zeigt, stellt eine Gefahr
für Herz und Kreislauf dar. In einer englischen Studie zeigte
sich: Wer täglich elf bis zwölf Stunden oder noch mehr
arbeitet, trägt ein um 60 Prozent erhöhtes Risiko für
koronare Erkrankungen.
Erhöhte
Belastung der Solidar-Gemeinschaft durch Fress-Sucht
Die
stärkere finanzielle Belastung von Übergewichtigen rechtfertigt
der CDU-Mann Wanderwitz gegenüber der "Bild"-Zeitung
wie folgt: "Es muss die Frage erlaubt sein, ob die immensen
Kosten, die zum Beispiel durch übermässigen Esskonsum
entstehen, dauerhaft aus dem solidarischen System beglichen werden
können." Wanderwitz ist Chef der Jungen Gruppe in der
Unionsbundestagsfraktion und Mitglied im Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Er vertritt den Wahlkreis Chemnitzer Umland/Erzgebirgskreis II und
ist in zahlreichen Ausschüssen des Bundestags vertreten - nur
eben nicht im Gesundheitsausschuss.
Wanderwitz appelliert dabei an die Verantwortung der Dicken im Land
von Schweinshaxe und Saumagen: "Ich halte es für sinnvoll,
dass bewusst ungesund lebende Menschen eine eigene Verantwortung
auch in finanzieller Hinsicht tragen."
An dieser Stelle sei zusätzlich die Frage erlaubt: "Muss
die Solidargemeinschaft Sport-Risiken wie Skilaufen oder Drachenfliegen
mittragen. Wer Geld für diese Sportarten hat, sollte sich auch
eine Extra-Versicherung leisten können.
Freundschaft
und menschliche Nähe und Blutdruck
Einsamkeit scheint
ein bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein zu wenig beachteter Faktor
zu sein. Menschen, die sich nicht einsam fühlen und in Beziehungen
eingebunden sind, tendieren weniger zu erhöhtem Blutdruck.
Bei einer Studie in den USA zeigte sich an 229 Teilnehmern, dass
der Blutdruck bei einsamen Menschen innerhalb von 5 Jahren um ca
15 mmHg höher stieg als bei der Vergleichsgruppe. Das Fazit:
Menschliche Nähe und die Möglichkeit zur Kommunikiation
sind besser als viele Blutdrucksenker.
Multi-Kulti
im Darm
Es
ist in der Naturheilkunde schon lange bekannt, dass der Darm mit
seinen physiologischen Bakterien ein Teil des Immunsystems ist.
Meistens liest man nur von den Coli-, den Bifidus- und Acidophilus-Bakterien.
Jedoch scheint sich im Darm wesentlich mehr abzuspielen. Die Zeitschrift
Nature schreibt von einem Forscherteam, die bei der Analyse der
Darmflora von 124 Versuchspersonen bis zu 160 verschiedene Bakterienarten
fanden.
Die Frage
der Blutdrucksenkungs-Therapie
Bei der Ermittlungs der Medikamente für die Blutdrucksenkung
gibt es offenbar eine Unmenge Unklarheiten. Nach der Ermittlung
des European Heart Journal erhalten nut ca 50% der Deutschen mit
hohem Risiko für Herzkrankheiten eine für sie geeignete
und passende Therapie
Der gefährliche
Oberschenkelhalsbruch
In den Pflegeheimen kommt es häufig vor, dass ältere Menschen
stürzen und sich einen Oberschenkelhalsbruch zuziehen, was
natürlich gerade im Alter zu einer komplizierten Operation
führt. Nun hat man herausgefunden, dass Vitamin-D-Gaben dieses
Risiko verringern. Vitamin D fördert die Resorption von Calcium.
Dieses sollte jedoch tunlichst nicht als Milchprodukt zugeführt
werden, sondern besser ist die Gabe von Schüssler-Salzen, z.B.
Calcium als Biochemie Nestmann Nr 2 D12 und zusätzlich Silicea
zur Verbesserung der peripheren Versorgung und des Bindegewebes
als Biochemie Nestmann Nr 11 D 12.
Wie verabreicht
man Tropfen am besten?
Auf manchen Tropfenflaschen steht als Dosierungshinweis 1- 2 Löffel
täglich. Das ist jedoch eine sehr vage Angabe. Denn Löffel
können verschieden gross sein. Gerade bei Kindern erscheint
es wichtig, um Überdosierungen oder gar Medikamenten-Intoxikation
zu vermeiden, einen Messbecher zu verwenden.
Das Nierenstein-Risiko
Man kann durch entsprechende Ernährung sein Risiko, an Nierensteinen
zu erkranken, stark reduzieren. Wichtig dafür ist der regelmässige
Verzehr von Obst und Gemüse und Vollkornprodukten. Meiden sollte
man weitgehend Fleisch-Produkte, Fertig-Produkte, viel Salz, Süssigkeiten
und stark zuckerhaltige Getränke. In einer Studie in den USA
wurde ermittelt, dass damit das Risiko um rund fünfzig Prozent
sinkt.
Erhöhter
Blutdruck und Demenzrisiko
In den USA wurden über acht Jahre hineg rund 1400 nFrauen über
65 Jahre kontrolliert. Zusätzlich wurde ein MRT vom Gehirn
angefertigt. Frauen, die zu Beginn der Studie erhöhte Blutdruck-Werte
wie zB 140 /90 aufwiesen, hatten am Ende der Untersuchung deutlich
mehr Gehirnschäden. Diese zeigten sich vor allem im Stirnlappen,
der wichtig für die Persönlichkeitsbildung ist. Es wurden
aber keine Angaben über geistige Interessen wie Musik oder
Literatur gemacht.
Gefahr für
Raucher-Kinder
Kinder sollten in den ersten Lebensjahren möglichst nie oder
nur äusserst wenig dem Zigaretten-Qualm ausgesetzt werden.
Der Grund ist folgender: Das Risiko von Kindern, bei denen das nicht
beachtet wird, später an Hyperaktivität (Zappelkind) oder
am Aufmerksamkeitsdefizit zu leiden, sind sehr hoch. Besonders ungünstig
ist die Exposition während der Schwangerschaft und kurz nach
der Geburt. Leider gibt es noch immer Mütter, die das nicht
einsehen und während der Schwangerschaft nicht vom Nikotinabusus
lassen
Sind Walnüsse
gut für das Immunsystem?
Bei Versuchen an Nagetieren stelle sich heraus, dass Walnüsse
den Prostata-Krebs bremsen können. Über einen Zeitraum
v on 2 Monaten wurden die Labormäuse mit Walnüssen gefüttert,
die ungefähr der Menge von 14 Walnüssen beim Menschen
entsprechen. Die Prostata-Geschwüre waren um ca 50 Prozent
weniger egwachsen als bei den Kontroll-Tieren.
Die richtige
Medikamentenwahl für die Tropen
Die Deutschen reisen sehr viel, auch in exotische Länder.
Nicht jedes Medikament ist auch für tropische Gefilde geeignet.
Das betrifft besonders Schmerz- und Fiebermittel mit ASS (Acetylsalicylsäure).
Es ist bekannt, dass ASS die Blutungefahr erhöht. Manche Tropenkrankheiten
können zu Blutungen führen. Man sollte daher andere Mittel
nehmen. Keine Bedenken bestehen bei geringer Dosierung zur Blutverdünnung.
Mehr unruhige
Beine bei Schwergewichtigen
Auf
Neudeutsch heisst es jetzt Restless-legs - ein Symptom, das manchem
Patienten die Nachtruhe raubt. In den USA, dem Heimatland der extrem
Übergewichtigen, hat man herausgefunden, das diese Übergewichtigen
viel häufiger unter diesem quälenden Bewegungsdrang in
den Beinen leiden.
Das
Holzklassen-Syndrom beim Fliegen
Die
engen Sitze der Economy-Klasse in den Flugzeugen können besonders
bei längeren Flügen zu Thrombosen der Beinvenen führen.
Wer also in der Beziehung empfindlich ist, sollte entweder bestimmte
Heilmittel nehmen, die die Venen stärken, wie zB Mittel aus
Rosskastanien (zB Rutinum S Tr Nestmann). Zusätzlich empfiehlt
es sich, während des Fluges ab und zu einmal aufzustehen oder
beim Sitzen Fussgymnastik durchzuführen.
Über die einzelnen Sitze in einem Flugzeug kann man sich informieren
unter www.lovemyseat.com
oder www.seatguru.com
Botulinumtoxin
gegen Migräne
Botulinum
wird in letzter Zeit häufig gegen Falten eingesetzt, indem
man die Falten damit unterspritzt. Das Gesicht wirkt dadurch aber
etwas starrer. Aus diesem Grund verlor zB die bekannte australische
Schauspielerin Nicole Kidman einige Film-Rollen. Nun berichtet ein
Essener Neurologe über den Einsatz des Mittels bei Migräne,
indem es in kleinen Mengen in Kopf-, Gesichts- und Nackenmuskulatur
injiziert wird.
Bevor man zu diesem Mittel greift, sollte man eventuell andere Mittel
aus der Naturheilkunde versuchen, wie zB. Gelsemium kplx Tr Nestmann
oder Biochemie Nr 7 D 6 Nestmann (Magnesium)
Rauch-Stop:
Je eher desto besser
Bei
der Diagnose Lungentumor hilft nur eines: Sofort mikt dem Rauchen
aufhören. Das verdoppelt die Chance, in 5 Jahren noch zu leben.
Beim Weiterrauchenden besteht die Gefahr, dass die Tumorzellen umso
aggressiver wachsen. (Aus FAZ)
Gingko gegen
Gefässverkalkung
In der letzten Zeit wird man im Werbefernsehen ja geradezu überschüttet
mit der Reklame von Gingko-Präparaten gegen Altersdemenz und
mehr geistige Beweglichkeit. Man sagt den Gingko-Mitteln auch eine
Arterienverkalkungs-Prophylaxe zu. Vielleicht ist das eine wohl
vom anderen abhängig - Arterienverkalkung bedingt verminderte
Blutzufuhr zum Gehirn.
Psychische
Erkrankungen - ein hoher Kostenfaktor
Man sollte nicht von
Geisteskrankheiten sprechen, denn der Geist, das was den Menschen
ausmacht, ist ja nicht krank. Es sind teilweise Belastungen und
Folgen in der Hirn- und Übermittlungsstruktur.
Wie dem auch
sei: Die psychischen Erkrankungen sind inzwischen in Deutschland
zu einem hohen Kostenfaktor geworden. Laut Statistik betragen die
Gesamtkosten inzwischen fast 27 Milliarden Euro. Das sind ca elf
Prozent der gesamten Krankenkosten.
Das Problem
mit der Rauch-Entwöhnung
Von Mark Twain stammt der Ausspruch: Mit dem Rauchen aufhören
ist die einfachste Sache der Welt. Ich habe es schon hundertmal
priobiert.
Bei Raucherentwöhnungs-Seminaren in Deutschland zeigte sich
ein kleiner Erfolg: Nach 6 Monaten waren noch immer 38 Prozent der
Teilnehmer nicht rückfällig geworden. www.rauchfrei-info.de
Antibiotika
oft wirkungslos !
Im Kampf gegen Bakterien fühlte sich der Mensch schon als Gewinner,
doch der Triumph war wohl voreilig: Forscher warnen vor vielfach
resistenten Krankheitserregern, gegen die kein Mittel mehr hilft.
Sie raffen auch junge, bisher gesunde Menschen hinweg - wie jüngst
ein 20-jähriges Model.
Mariana Bridi da Costa war erst 20, als sie den Kampf um ihren Körper
verlor. Das brasilianische Topmodel hatte sich im Dezember 2008
eine Harnwegsinfektion zugezogen, ausgelöst vom Bakterium Pseudomonas
aeruginosa. Wie immer, wenn Ärzte bei einer Infektion den Keim
identifiziert haben, gaben sie der jungen Frau Antibiotika. Doch
die wirkten nicht. Die Erreger breiteten sich im Körper aus,
vermehrten sich im Blut, nisteten sich in der Haut ein. Verzweifelt
amputierten Chirurgen ihr Füße und Hände, um ihr
Leben zu retten - vergebens. Mariana Bridi da Costa starb am 24.
Januar
Die "Tricks"
der resistenten Erreger
Erreger wie E.coli, Enterokokken, Staphylococcus aureus oder Pseudomonas
aeruginosa arbeiten äußerst effizient. Weil sie sich
extrem schnell - mitunter innerhalb von Minuten - vermehren, können
sie sich ihrer Umgebung besonders gut anpassen. Das gelingt, weil
sie zum einen ihr Erbgut untereinander austauschen können und
weil die Bakterien häufig mutieren: Jene Keime, die aufgrund
einer Erbgutveränderung einen Angriff antibiotischer Arzneien
überleben, geben ihre genetischen Eigenschaften an die nachfolgenden
Generationen weiter. Langsam entstehen so Bakterien, denen ein ursprünglich
wirksames Medikament nichts mehr anhaben kann. Möglicherweise
gibt es noch ein oder mehrere Reservemittel, doch auch deren Wirksamkeit
lässt mit der Zeit nach. "Use it and lose it" nennen
die Amerikaner dieses Phänomen, "setze es ein und verliere
es".
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