|
Nr.
12 Calcium sulfuricum
Dieses Mittel
führt eine Art Aschenputteldasein bei den Salzen. Schüssler
nahm es kurz vor seinem Tod aus der Liste heraus. Seine Nachfolger
setzen es wieder dazu (Vielleicht wegen der Zahl 12 ?).
Vorkommen im Körper: Im Knorpelgewebe und in verschiedenen
Aminosäuren.
Calcium sulfuricum als biochemisches Mttel hat eine reinigende Wirkung
auf den Körper und fördert den Abfluss von Eiter und eitrigen
Sekreten, wenn eine Abflussmöglichkeit besteht.
In der Dermatologie ist es bei Akne-Prozessen hilfreich.
Zahnärztlich wäre es zur Unterstützung bei bereits
eröffneten eitrigen Prozessen oder trepanierten Zähnen
anzuwenden, die gemäss der Devise „Ubi pus, ibi evacua“
behandelt wurden. Hier unterscheidet es sich von dem Homöopathikum
Hepar sulfuris, das eitrige Prozesse sich entleeren lässt oder
gar einschmilzt, also eine intensivere Wirkung aufweist..
Eine ausführliche
Beschreibung der Schüssler-Salze, speziell für Zahnärzte,
finden Sie in folgendem Buch:
Homöopathie und Phytotherapie in der zahnärztlichen Praxis,
Spitta-Verlag, 2007. Näheres unter www.literatur-drvolkmer.de
|