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Nr.
11 Silicea
Vorkommen
im Körper: Neben Calcium phosphoricum ist Silicea einer
der wichtigsten „Bausteine“ des Körpers. Es ist
das Hauptelement des Bindegewebes. Ferner findet man es in sämtlichen
Gelenken in der Knorpelsubstanz sowie in den Haaren, in den Finger-
und Zehennägeln und in den Gefässwänden.
Zwar hat Silicea eine ähnliche Bedeutung für das Thema
Stabilität und Festigkeit, im Gegensatz zum Calcium phosporicum
und fluoratum ist es aber mehr die Elastizität, ohne die die
Festigkeit zu einer spröden Struktur degenerieren würde.
Es ist immer da vorhanden, wo etwas elastisch-dynamisch auf Reize
und Bewegung reagieren muss, man denke dabei nur an die Gefässwände,
die im Inneren das Blut transportieren, zugleich aber biegsam und
flexibel auf sämtliche Körperbewegungen antworten müssen.
Zum Bindegewebe wäre zum besseren Verständnis noch einiges
zu sagen. Dieses Gewebe führt in der Schulmedizin ein etwas
vernachlässigtes Dasein, es hat, so meint man, die Aufgabe
einer Art Füll- und Kittsubstanz.
Seit den Forschungsergebnissen Pischingers müssen wir dieses
Gewebe jedoch in einem völlig anderen Licht sehen. Es trägt
neben der bereits erwähnten etwas banalen Formulierung Bindegewebe
noch einige andere Bezeichnungen, die seiner Wichtigkeit und Bedeutung
eher gerecht werden: Mesenchym, Transitstrecke, Regulationssystem,
das heute gängige Wort Martrix erscheint mir zu mechanistisch
– um nur einige zu nennen.
In kurzen Worten daher dazu einige Erklärungen Die Parenchymzellen,
also die eigentlichen ausdifferenzierten Zellen, werden nicht direkt
durch die Kapillaren, die kleinsten Abschnitte der Arterien und
Venen, versorgt und wieder entsorgt, sondern zwischen den Kapillaren
und den Parenchymzellen liegt das Bindegewebe. Das bedeutet: Sämtliche
Mineralien, Hormone und nervalen Informationen müssen durch
das Bindegewebe hindurch. Somit wird das früher so wenig beachtete
Bindegewebe zu einem der wichigsten Gewebe des Körpers, ja,
zum
Träger der Lebensfunktionen der Parenchymzellen.
So wie Calcium für die Struktur der Knochen unabdingbar ist,
ist Silicea unerlässlich für das Funktionieren“
des Bindegewebes, es ist quasi das Nährsalz“ des Mesenchyms.
Eine ausführliche
Beschreibung der Schüssler-Salze, speziell für Zahnärzte,
finden Sie in folgendem Buch:
Homöopathie und Phytotherapie in der zahnärztlichen Praxis,
Spitta-Verlag, 2007. Näheres unter www.literatur-drvolkmer.de
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