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Gesundheits-Gefahr
durch Laser-Drucker
Atemnot, Hautausschlag und Dauerschnupfen: Besorgte Mediziner warnen,
der von Laserdruckern ausgestoßene Feinstaub enthalte hochgiftige
Substanzen, dem Rauch einer Zigarette vergleichbar. Betroffene klagen
über schwere Gesundheitsschäden. Eine aktuelle australische
Studie belegt, dass Laserdrucker die Atemluft in Büros erheblich
belasten. Hersteller versichern dagegen, dass Tonerstaub aus ihren
Druckern keine Gefahr für den Menschen darstellt. Leider geben
die meisten Hersteller nicht an, welche Stoffe sich im Toner der
Druckerkassetten befinden.
Autoabgase
tödlicher als Unfälle
In Spanien sterben in jedem Jahr fünfmal mehr Menschen an den
Folgen der durch den Strassenverkehr ausgelösten und bewirkten
Verschmutzungen der Umwelt als bei Verkehrsunfällen. Die Forscher
berufen sich dabei auf Hochrechnungen der EU. Für Spanien bedeutet
dies pro Jahr ca 15.000 Fälle gemessen an 3329 Unfalltoten.
(aus FAZ). Mit Sicherheit muss man dabei noch zwischen Grossstädten
und ländlichen Regionen differenzieren.
Viele Haarshampoos
sind bedenklich
"Öko-Test" hat 129 verschiedene Shampoos getestet.
Unter den getesteten Produkten waren Haarpflegemittel für normales,
fettiges, feines und strapaziertes Haar sowie Farbglanz- und Anti-Schuppen-Shampoos.
Untersucht wurden die Produkte auf bedenkliche und umstrittene Inhaltsstoffe.
Das Ergebnis: 28 erhielten die Note "ungenügend".
Vor allem bekannte Marken schnitten schlecht ab.
Die meisten Shampoos schnitten mit "gut" ab. Sie enthielten
keine problematischen Duftstoffe und Konservierungsmittel. Alle
Shampoos von Naturkosmetikanbietern erhielten in allen Kategorien
sogar die Testnote "sehr gut". Die Shampoos bekannter
Marken hingegen wie "Garnier Fructis", "Guhl",
"Dove", "L'Oréal" oder "Pantene
Pro-V" landeten im Test auf den hinteren Plätzen
Acetaldehyd
in Mineralwasser-Flaschen
Konkret haben die Experten 30 Medium Mineralwässer in PET-Flaschen
getestet. Jede dritte davon hatte zu hohe Mengen Acetaldehyd intus.
Die Substanz entsteht bei der Herstellung von PET-Flaschen und kann
in das Wasser übergehen. Zwar seien die gefundenen Mengen nicht
gesundheitsgefährdend, allerdings würde der Geschmack
bei einigen Produkten beeinträchtigt.
Besonders hohe Mengen von Acetaldehyd wurden in den Produkten "Brandenburger
Mineralwasser Medium" von Aldi-Nord, "Saskia Classic Medium"
von Lidl, "Natürliches Mineralwasser Medium" von
Norma und "Natürliches Mineralwasser Medium" von
Penny gefunden. Niedrige Werte hatten hingegen "Feinquell Medium"
von Aldi-Süd, "Natürliches Mineralwasser Medium"
von Tip und "Claudius Mineralwasser Medium" von Aldi-Nord.
Bringt der
Klimawandel mehr Nierensteine ?
Auf was Menschen so alles aus Angst oder falscher Vorsicht kommen
! Eine Prognose behauptet, dass in Zukunft, d.h. bis 2050, die Menschen
mehr Nierensteine bekommen werden, da es wärmer wird und viele
Menschen dann nicht mehr trinken werden. Denn Wasser ist wichtig
für die Durchspülung der Nieren.
In der Tat: Trinken ist wichtig, aber man muss doch nicht gleich
ein solches Szenario machen!
Viel Nikotin
macht alt und hässlich
Was Zigarettenqualm mit Haut und Haaren anrichtet, zeigt jetzt eine
Computersimulation. Auf einer Homepage der Schweizer Lungenliga
zeigt eine Animation, wie die Gesichtshaut einer Raucherin nach
30 Jahren Qualmerei förmlich verwelkt. Zum Vergleich ist auch
zu sehen, wie das Gesicht ohne den Qualm aussehen würde. Damit
wollen die Schweizer vor allem junge Frauen ansprechen und ihnen
zeigen, wie schnell man durch Rauchen alt aussieht. Für Interessierte:
www.smokeeffects.ch
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Quecksilber
soll verboten werden
In spätestens
zwei Jahren soll das Schwermetall Quecksilber weltweit aus dem Verkehr
gezogen werden. Darauf einigten sich die Umweltminister der Vereinten
Nationen.
Das giftige Schwermetall wird für Neonröhren, Energiesparlampen
und Amalgamfüllungen verwendet. Auch in Fieberthermometern
und anderen Messgeräten klassischer Bauart wird dieses bei
Raumtemperatur flüssige Metall verwendet. Die Quecksilberverbindungen
können in erheblichem Mass das Zentralnervensystem und auch
die Schleimhäute schädigen. Leider sieht man noch immer
Amalgamfüllungen im Mund, die zudem mit Gold zusammen vorkommen
und somit die Voraussetzungen für eine Batterie liefern.
Typhus
im antiken Athen
Athen war im antiken Griechenland bis zum 5. Jahrhundert v.Chr.
die dominierende Stadt. Dann schwächte eine Seuche die Stadt,
von der sie sich nicht mehr so richtig erholte. Die Seuche raffte
ungefähr ein Drittel der Bewohner hinweg. Lange rätselte
man, welche Seuche es gewesen sein konnte. An Zähnen aus einem
Grab jener Zeit fand man jetzt eine Erklärung: Es handelte
sich um Salmonella typhi. Die Erreger hatten sich wohl durch das
Wasser und verseuchte Lebensmittel verbreitet.
Toxische
Holz-Puzzles für Kinder
Viele Holzpuzzles für Kinder sind nach Angaben des Verbrauchermagazins
Öko-Test von erschreckend schlechter Qualität und mit
Schadstoffen belastet. Zahlreiche der untersuchten Produkte erfüllten
"nicht einmal die gesetzlichen Mindeststandards und dürften
nicht verkauft werden", berichtet die Zeitschrift in ihrer
neuen Ausgabe. Von 20 getesteten Holzpuzzles fielen demnach 16 durch,
darunter auch Puzzle von namenhaften Herstellern wie Ravensburger,
Selecta, Karstadt und ein über den Jako-o Versand zu bestellendes
Puzzle. Sie erhielten das schlechteste Testurteil "ungenügend".
Zwei weitere waren "mangelhaft". Die beiden Test-"Sieger"
erreichten gerade einmal ein "ausreichend". "Wirklich
empfehlen können wir kein einziges Holzpuzzle" lautet
dementsprechend das Fazit der Tester.
Inhaltsstoffe
von Haartönungsmitteln "höchst problematisch"
17 Tönungen mit dem Farbton "braun" wurden von "Öko-Test"
unter die Lupe genommen. Es handelt sich um Intensivtönungen,
die mehr als 20 Wäschen überstehen, einen Ansatz-Kaschierstift,
der bis zu drei Wäschen hält, sowie Tönungen, die
sich schnell auswaschen. Alle Produkte fielen beim Test durch. Sie
enthalten Stoffe, die "Öko-Test" als "höchst
problematisch" einstuft.
In zwölf Produkten fanden die Tester halogenorganische Verbindungen.
Diese Stoffe können in den Farbmitteln oder in Konservierungsstoffen
vorkommen und Allergien auslösen. Auch so genannte PEG Derivate
fanden die Tester. Das sind Stoffe, die die Haut durchlässig
für Schadstoffe machen. Um die Belastung durch das Haarefärben
gering zu halten, rät "Öko-Test" zu Naturfarben
auf der Basis von Henna.
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