Archiv Umwelt
Das Archiv enthält nur die Einträge ab dem Jahr 2009. Sämtliche Einträge der früheren Jahre 2000 - 2008 wurden nicht übernommen.

Gesundheits-Gefahr durch Laser-Drucker
Atemnot, Hautausschlag und Dauerschnupfen: Besorgte Mediziner warnen, der von Laserdruckern ausgestoßene Feinstaub enthalte hochgiftige Substanzen, dem Rauch einer Zigarette vergleichbar. Betroffene klagen über schwere Gesundheitsschäden. Eine aktuelle australische Studie belegt, dass Laserdrucker die Atemluft in Büros erheblich belasten. Hersteller versichern dagegen, dass Tonerstaub aus ihren Druckern keine Gefahr für den Menschen darstellt. Leider geben die meisten Hersteller nicht an, welche Stoffe sich im Toner der Druckerkassetten befinden.

Autoabgase tödlicher als Unfälle
In Spanien sterben in jedem Jahr fünfmal mehr Menschen an den Folgen der durch den Strassenverkehr ausgelösten und bewirkten Verschmutzungen der Umwelt als bei Verkehrsunfällen. Die Forscher berufen sich dabei auf Hochrechnungen der EU. Für Spanien bedeutet dies pro Jahr ca 15.000 Fälle gemessen an 3329 Unfalltoten. (aus FAZ). Mit Sicherheit muss man dabei noch zwischen Grossstädten und ländlichen Regionen differenzieren.

Viele Haarshampoos sind bedenklich
"Öko-Test" hat 129 verschiedene Shampoos getestet. Unter den getesteten Produkten waren Haarpflegemittel für normales, fettiges, feines und strapaziertes Haar sowie Farbglanz- und Anti-Schuppen-Shampoos. Untersucht wurden die Produkte auf bedenkliche und umstrittene Inhaltsstoffe. Das Ergebnis: 28 erhielten die Note "ungenügend". Vor allem bekannte Marken schnitten schlecht ab.
Die meisten Shampoos schnitten mit "gut" ab. Sie enthielten keine problematischen Duftstoffe und Konservierungsmittel. Alle Shampoos von Naturkosmetikanbietern erhielten in allen Kategorien sogar die Testnote "sehr gut". Die Shampoos bekannter Marken hingegen wie "Garnier Fructis", "Guhl", "Dove", "L'Oréal" oder "Pantene Pro-V" landeten im Test auf den hinteren Plätzen

Acetaldehyd in Mineralwasser-Flaschen
Konkret haben die Experten 30 Medium Mineralwässer in PET-Flaschen getestet. Jede dritte davon hatte zu hohe Mengen Acetaldehyd intus. Die Substanz entsteht bei der Herstellung von PET-Flaschen und kann in das Wasser übergehen. Zwar seien die gefundenen Mengen nicht gesundheitsgefährdend, allerdings würde der Geschmack bei einigen Produkten beeinträchtigt.
Besonders hohe Mengen von Acetaldehyd wurden in den Produkten "Brandenburger Mineralwasser Medium" von Aldi-Nord, "Saskia Classic Medium" von Lidl, "Natürliches Mineralwasser Medium" von Norma und "Natürliches Mineralwasser Medium" von Penny gefunden. Niedrige Werte hatten hingegen "Feinquell Medium" von Aldi-Süd, "Natürliches Mineralwasser Medium" von Tip und "Claudius Mineralwasser Medium" von Aldi-Nord.

Bringt der Klimawandel mehr Nierensteine ?
Auf was Menschen so alles aus Angst oder falscher Vorsicht kommen ! Eine Prognose behauptet, dass in Zukunft, d.h. bis 2050, die Menschen mehr Nierensteine bekommen werden, da es wärmer wird und viele Menschen dann nicht mehr trinken werden. Denn Wasser ist wichtig für die Durchspülung der Nieren.
In der Tat: Trinken ist wichtig, aber man muss doch nicht gleich ein solches Szenario machen!

Viel Nikotin macht alt und hässlich
Was Zigarettenqualm mit Haut und Haaren anrichtet, zeigt jetzt eine Computersimulation. Auf einer Homepage der Schweizer Lungenliga zeigt eine Animation, wie die Gesichtshaut einer Raucherin nach 30 Jahren Qualmerei förmlich verwelkt. Zum Vergleich ist auch zu sehen, wie das Gesicht ohne den Qualm aussehen würde. Damit wollen die Schweizer vor allem junge Frauen ansprechen und ihnen zeigen, wie schnell man durch Rauchen alt aussieht. Für Interessierte: www.smokeeffects.ch

Quecksilber soll verboten werden
In spätestens zwei Jahren soll das Schwermetall Quecksilber weltweit aus dem Verkehr gezogen werden. Darauf einigten sich die Umweltminister der Vereinten Nationen.
Das giftige Schwermetall wird für Neonröhren, Energiesparlampen und Amalgamfüllungen verwendet. Auch in Fieberthermometern und anderen Messgeräten klassischer Bauart wird dieses bei Raumtemperatur flüssige Metall verwendet. Die Quecksilberverbindungen können in erheblichem Mass das Zentralnervensystem und auch die Schleimhäute schädigen. Leider sieht man noch immer Amalgamfüllungen im Mund, die zudem mit Gold zusammen vorkommen und somit die Voraussetzungen für eine Batterie liefern.

Typhus im antiken Athen
Athen war im antiken Griechenland bis zum 5. Jahrhundert v.Chr. die dominierende Stadt. Dann schwächte eine Seuche die Stadt, von der sie sich nicht mehr so richtig erholte. Die Seuche raffte ungefähr ein Drittel der Bewohner hinweg. Lange rätselte man, welche Seuche es gewesen sein konnte. An Zähnen aus einem Grab jener Zeit fand man jetzt eine Erklärung: Es handelte sich um Salmonella typhi. Die Erreger hatten sich wohl durch das Wasser und verseuchte Lebensmittel verbreitet.

Toxische Holz-Puzzles für Kinder
Viele Holzpuzzles für Kinder sind nach Angaben des Verbrauchermagazins Öko-Test von erschreckend schlechter Qualität und mit Schadstoffen belastet. Zahlreiche der untersuchten Produkte erfüllten "nicht einmal die gesetzlichen Mindeststandards und dürften nicht verkauft werden", berichtet die Zeitschrift in ihrer neuen Ausgabe. Von 20 getesteten Holzpuzzles fielen demnach 16 durch, darunter auch Puzzle von namenhaften Herstellern wie Ravensburger, Selecta, Karstadt und ein über den Jako-o Versand zu bestellendes Puzzle. Sie erhielten das schlechteste Testurteil "ungenügend". Zwei weitere waren "mangelhaft". Die beiden Test-"Sieger" erreichten gerade einmal ein "ausreichend". "Wirklich empfehlen können wir kein einziges Holzpuzzle" lautet dementsprechend das Fazit der Tester.

Inhaltsstoffe von Haartönungsmitteln "höchst problematisch"
17 Tönungen mit dem Farbton "braun" wurden von "Öko-Test" unter die Lupe genommen. Es handelt sich um Intensivtönungen, die mehr als 20 Wäschen überstehen, einen Ansatz-Kaschierstift, der bis zu drei Wäschen hält, sowie Tönungen, die sich schnell auswaschen. Alle Produkte fielen beim Test durch. Sie enthalten Stoffe, die "Öko-Test" als "höchst problematisch" einstuft.
In zwölf Produkten fanden die Tester halogenorganische Verbindungen. Diese Stoffe können in den Farbmitteln oder in Konservierungsstoffen vorkommen und Allergien auslösen. Auch so genannte PEG Derivate fanden die Tester. Das sind Stoffe, die die Haut durchlässig für Schadstoffe machen. Um die Belastung durch das Haarefärben gering zu halten, rät "Öko-Test" zu Naturfarben auf der Basis von Henna.

 

 

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