Archiv Sonstiges
Das Archiv enthält nur die Einträge ab dem Jahr 2009. Sämtliche Einträge der früheren Jahre 2000 - 2008 wurden nicht übernommen.

Meditation gegen Schmerzen
Jeder Mensch hat ein anderes Schmerzempfinden. Was für den einen gerade noch erträglichn ist, ist für einen anderen eine starke Störung seines Alltags. Nun hat man in Kanada an der Universität Montreal einen Versuch gestartet: Menschen, die relemässig meditieren, haben eine geringere Schmerzempfindlichkeit. Dabei wurden Zen-Lehrer mit anderen Teilnehmern verglichen, die in der Meditation unerfahren waren.
Bei diesem Versuch wurden Heizelemente an den Waden befestigt und bis 53 Grad erhitzt.

Weinen kann gut tun
In einer schwierigen Situation kann ein Tränenfluss unter Umständen die Sache leichter machen. Besonders angeblich, wenn eine Bezugsperson anwesend ist. Bei 90 Prozent der Probanden (insgesamt 3000) stellte sich nach dem Versiegen der Tränen eine Erleichterung ein.

Fettabsaugung ist eine Privat-Angelegenheit
Die Kosten einer Fettabsaugung an Hüften, Beinen und Armen ist keine Kassenleistung und muss von den Kassen nicht übernommen werden, auch wenn ein Aufenthalt in einer Klinik für diese Behandlung erforderlich ist. So entschied das Bundessozialgericht.

Längeres Zögern oder Warten bis zur Ehe
Die heutigen Ehepartner warten länger als früher bis zum Eheschluss. Heute ist ein Mann ca. 32.7 jahre alt, eine Frau ca 29.8 Jahre. Vor zwanzig Jahren waren die Partner im Schnitt vier Jahre jünger.

Abergläubige Menschen in Deutschland
Einer Umfrage zufolge vertrauen noch immer viele Deutsche ihrem Glücksbringer und seinen Kräften. Der Glückspfennig (obwohl nicht mehr im Umlauf) steht bei weitem an der Spitze, gefolgt vom vierblättrigen Kleeblatt. Sternschnuppen liegen ebenfalls weiter im Kurs. Und das dreimalige Auf-den-Tisch-Klopfen verbunden mit einem dreimaligen Toi-toi-toi ist ebenfalls noch aktuell.
Man sieht: So alte überlieferte Einstellungen lassen sich nicht so ohne weiteres abschaffen, sondern werden von den Eltern an die Kinder weitergegeben

Sind Süssstoffe als unbedenklich anzusehen?
Lange Zeit galt Süssstoff als der ideale Zuckerersatz. Da Saccharin, Acesulfam, Aspartam etc zahnfreundlich sind und keine Kalorien enthalten, werden sie auch von vielen Ernährungsberatern als gute Alternative zum Dickmacher Zucker angesehen. Doch inzwischen warnt man vor zu viel Sorglosigkeit: "Man sollte sich überlegen, ob man den Süssstoff wirklich braucht", meinen die Expertin. Denn immerhin werden für die Stoffe Höchstmengen empfohlen - ein Hinweis darauf, dass die Substanzen im Übermass schaden könnten.
Ferner gilt: Alles was dem Körper fremd ist und was er im Lauf der Evolution nie kontaktiert hat, sollte immer mit Vorsicht genossen werden.

Marathonlaufen und Alter
Aufgrund ihrer körperlichen Aktivität sollten Marathonläufer ein niedriges Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankun gen haben. Für ältere Athleten gilt dies jedoch nicht uneingeschränkt, fand Dr Stefan Möhlenkamp von der Universitätsklinik Essen heraus. Das Ergebnis seiner Studie mit 108 männlichen Marathonläufern, die alle älter als 50 Jahre waren: Bei rund 36 Prozent waren die Herzkranzgefäße so stark verkalkt, dass dies ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen anzeigte. Dieser Anteil liegt genau so hoch wie in der Allgemeinbevölkerung. Möhlenkamp vermutet allerdings, nicht das Laufen sei die Ursache der Verkalkung. Vielmehr deutet der Mediziner sie als Folge eines ungesunden Lebenswandels der betroffenen Studie teilnehmer, bevor sie mit dem Sport begannen.

Wie würde eine erneute Berufswahl ausfallen?
Oft hört man die Äusserung: Wenn ich mich noch einmal entscheiden könnte bzw. wenn ich noch mal anfangen könnte, würde ich mich für einen völlig anderen Beruf entscheiden.
Eine Umfrage unter berufstätigen Deutschen ergab jedoch ein zufriedenstellendes Ergebnis: 58 Prozent der Befragten würden sich wieder für ihren gewählten gleichen Beruf entscheiden. Das ist immerhin mehr als die Hälfte und zeugt davon, dass viele Menschen doch beim ersten Anlauf die subjektiv richtige Wahl getroffen haben.

Stimmungstief bei Männern im Alter
Bei älteren Männern sinkt üblicherweise der Spiegel des Sexualhormons Testosteron im Blut. Dieser Prozess macht sie anfälliger für Depressionen und Stimmungsschwankungen, wie australische Mediziner in der Fachzeitschrift Archives of General Psychiatry schreiben. Die Forscher ermittelten, dass Männer mit besonders niedrigen Testosteronwerten ein dreifach erhöhtes Erkrankungsrisiko aufweisen.

Schützt die Ehe vor Nikotin ?
Unter Verheirateten gibt es weniger Raucher als unter Geschiedenen, Verwitweten und Singles - das zeigt eine Untersuchung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen. Verheiratete Raucher greifen zudem seltener zur Zigarette als alleinstehende Raucher. Für die Studie wurden Daten des deutschen Mikrozensus ausgewertet, bei dem regelmässig Haushaltsdaten erfasst werden. Der Grund dürfte sein: Die Personen-Gruppe hat entweder öfter Leerlauf bzw. Langeweile - und dann greift man zum Suchtmittel. Interessant wäre eine ähnliche Untersuchung zum Thema Süssigkeiten

Das Flirt-Verhalten der Männer
Zehn Sekunden genügen, um zu beurteilen, ob ein Mann an einer Frau interessiert ist. Das entdeckten Psychologen von der IndianaState-Universität in Bloomington (USA). Sie ließen 54 amerikanische Studenten kurze Videoausschnitte bewerten, die bei Kennenlern-Veranstaltungen in Berlin aufgenommen worden waren. Auch ohne Deutschkenntnisse konnten die Studenten schon bei nur zehn Sekunden langen Ausschnitten in fast zwei Dritteln der Fälle richtig einschätzen, ob ein Mann an seinem Gegenüber interessiert war. Frauen waren schlechter zu durchschauen

Ein Leben nach dem Tod
Die Alten Ägypter glaubten fest daran.
Die Mehrheit der Deutschen glaubt auch an ein Leben nach dem Tod, ein Drittel der Bundesbürger lehnt dagegen derartige Vorstellungen ab. Das ergab eine repräsentative Befragung der Bertelsmann-Stiftung, die sie am Freitag in Gütersloh vorstellte.
Dabei ist der Auferstehungsglaube in der Bevölkerung sehr unterschiedlich verbreitet. Vor allem zeigten sich starke Unterschiede zwischen Ost und West. Während 60 Prozent der Ostdeutschen mit der Vorstellung von einem Weiterleben nach dem Tod gar nichts oder nur wenig anfangen können, behaupten dies nur 25 Prozent der Westdeutschen. Einen ausgeprägten Glauben an ein Leben nach dem Tod haben im Osten nur 13 Prozent, im Westen glauben mit 38 Prozent fast dreimal so viele daran.
Frauen erwarten häufiger als Männer ein Weiterleben nach dem Tod. Unterschiede zeigen sich zudem zwischen den Generationen. So sind sich unter 30-Jährige deutlich sicherer in ihrem Auferstehungsglauben als die Älteren: Während die Jüngeren zu 41 Prozent sehr oder ziemlich fest daran glauben, sind es bei den Älteren über 60 Jahre nur noch 32 Prozent.

Forscher untersuchen Reaktionen auf Namensgebungen
Die Forscher haben untersucht, welche Vorstellungen von Attraktivität, Intelligenz und Alter durch Namen vermittelt werden: Welche Namen machen schön, klug und jung? Geht man nach den Vorurteilen der Befragten, ist beispielsweise der Name Dirk eine eher ungünstige Wahl, assoziieren die meisten Menschen mit diesem Vornamen eine sehr unattraktive und auch unintelligente Person in hohem Alter. Ähnlich verhält es sich mit den Namen Olaf, Uwe und Heiko und bei den Frauen mit Birgit, Petra und Silke.
Die positivsten Reaktionen lösen derzeit angesagte Modenamen wie Luca oder Lara aus. Als ganz besonders attraktiv gelten Personen mit den Namen Alexander oder Sophie und als besonders intelligent Menschen mit den Vornamen Lukas und Katharina. Allerdings erklären die Namensforscher auch, dass Namensvorurteile einem schnellen gesellschaftlichen Wandel unterliegen.

Negative Auswirkungen von Brustimplantaten
Brustimplantate machen offenbar nicht wirklich glücklich. Kanadische Wissenschaftler fanden heraus, dass die Selbstmordrate bei Frauen mit Silikonbrüsten beträchtlich höher ist als in der übrigen Bevölkerung, so das Nachrichtenmagazin Focus in seiner Online-Ausgabe. Die Psychologen Jaques Brisson und Louis Latulippe von der Université Laval's hatten zwischen 1974 und 1989 die Daten von fast 25.000 Frauen gesammelt, die sich in jener Zeit Silikon in die Brust einsetzen liessen
73 Prozent mehr Selbstmorde
Insgesamt starben 480 der Frauen, die an der Studie teilnahmen. Diese Sterblichkeit war sogar geringer als im Bevölkerungsdurchschnitt. Das liege aber daran, dass Frauen in guter körperlicher Verfassung sein müssen, um sich ein Brustimplantat einsetzen zu lassen. Besorgniserregend war jedoch die Selbstmordrate bei den Todesfällen - ganze 73 Prozent mehr als in der Gesamtbevölkerung.
Geringes Selbstbewusstsein
Frauen, die sich einer Brustvergrößerung unterziehen, haben offenbar auch ein geringeres Selbstwertgefühl. Das ergaben bereits andere Studien. Diese Frauen leiden häufiger an Depressionen und haben damit ein höheres Selbstmordrisiko.
Psychotherapie statt Brust-OP
Die beiden Wissenschaftler fordern Schönheitschirurgen auf, die eigentlichen Motive der Frauen für eine größere Brust herauszufinden. Gegebenenfalls solle der Chirurg eine Psychotherapie empfehlen.

Ledige Männer sterben und altern früher
Ledige oder verwitwete Frauen werden es gern hören, steigt damit doch ihre Chance auf einen neuen Lebenspartner.
Verheiratete Männer sterben laut Statistik zwei Jahre später als ledige Männer. Das beste Anti-Aging-Mittel für Männer ist eine feste Partnerschaft. Frauen passen auf, dass es ihrem Parttner gut geht (wohl nicht ganz uneigennützig!), sie machen die Arzttermine und sorgen für richtige Ernährung (wenn sie sich damit befasst haben). Allerdings werden 67 Prozent der verheirateten Männer in der Ehe dick(er).
Ein Bonmot in der WamS: "Sollte also, werte Damen, Ihr Mann jemals genervt zu Ihnen sagen:"Du bringst mich noch ins Grab!" dann können Sie ihm gelassen antworten: "Nur wenn ich dich verlasse!"
 

Ein Plädoyer für getrennte Schlafzimmer
Frauen schlafen ohne Partner besser, für Männer hingegen ist die gemeinsame Nacht erholsamer. Das folgern Verhaltensbiologen der Universität Wien, nachdem sie 20 Personen 249 Nächte lang beobachtet hatten. Die Wissenschaftler glauben, dass die Präsenz eines anderen von den Geschlechtern unterschiedlich registriert wird: Frauen werden unruhig, da sie ein Kind neben sich wähnen, Männer empfinden Schutz. Kommentar dazu: Wer ist denn nun eigentlich das starke Geschlecht, wenn die Männer im Schlaf noch Schutz brauchen?
 

Rauchende Ärzte - Psychiater rauchen am meisten
Sie sind Tag für Tag mit den verheerenden Auswirkungen des Rauchens bei ihren Patienten konfrontiert, dennoch kann jeder fünfte Arzt nicht auf den blauen Dunst verzichten, stellt Dr. Bernhard Mäulen, Leiter des Instituts für Ärztegesundheit in Villingen-Schwenningen, fest. Am wenigsten rauchen die Hausärzte, deutlich mehr Raucher gibt es dagegen unter den Chirurgen. Besonders viele nikotinabhängige Ärzte finden sich in der Psychiatrie, wie der Autor schreibt.
 

Laute Musik verführt zu Alkoholkonsum
Musik beeinflusst nicht nur die Stimmung, sondern verführt auch dazu, mehr Alkohol zu trinken. Nicolas Guoguen, Professor für Verhaltenskunde, beobachtete über mehrere Tage 40-Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren in einer Bar und erhöhte in unregelmässigen Abständen die Lautstärke der Musik von 72 Dezibel auf 88 Dezibel. Bei lauter Musik stieg der Bierkonsum der Probanden von durchschnittlich 2,6 Glas Bier pro Besuch auf 3,4 Glas. Zusätzlich stieg die Trinkgeschwindigkeit, berichtet der Forscher im Fachblatt "Alcoholism; Clinical & Experimental Research", Die Männer leerten ein Glas in durchschnittlich 11,45 Minuten, wofür sie bei leiser Musik 14,51 Minuten benötigten.
 

Positives Bild von Deutschland
Deutschland ist einer neuen Studie zufolge der beliebteste Staat auf der Welt: Im Durchschnitt haben 56 Prozent der Befragten aus 34 Ländern ein positives Bild von der Bundesrepublik. Das geht aus einer vor kurzem veröffentlichten Umfrage der britischen Rundfunkanstalt BBC unter mehr als 17.000 Menschen hervor. Nur 18 Prozent sehen Deutschland eher negativ. Auf den weiteren Plätzen folgen Japan, die Europäische Union, Frankreich und Großbritannien. Das Schlusslicht bilden wie in den Vorjahren Iran und Israel. Auch Pakistan schnitt bei der Bewertung schlecht ab. Die USA konnten erstmals seit Jahren ihren Ruf wieder verbessern. Wahrscheinlich ist auch die Fussball-WM im Jahr 2006 daran etwas mitbeteiligt

Schlanke und fette Paare
Gleich und gleich gesellt sich gern. Glaubt man Forschern aus Aberdeen, gilt dieser Spruch bei der Partnerwahl auch in puncto Figur. Die schottischen Wissenschaftler bestimmten den Körperfettgehalt von 42 Paaren. Dabei stellten sie fest, dass dieser bei den Partnern verblüffend ähnlich war - und zwar unabhängig davon, wie lange sie bereits zusammenlebten. Die Anzal der Paare erscheint zu gering. In den meisten Fällen hängt so etwas doch vom Ernährungs- und Kochverhalten der Frau ab. Denn meistens sind die Kinder dann auch dick. 


Ist Alkohol eine Gefahr in Deutschland?
Man schätzt, dass in Deutschland rund 1,6 Millionen Menschen der Alkoholsucht unterliegen. Da aber Alkohol in jeglicher Form frei verkäuflich und nicht den gleichen Anfeindungen ausgesetzt ist wie das Rauchen oder Rauschgift, ja sogar gesellschaftlich akzeptiert ist, fällt es vielen Süchtigen schwer, sich zu entwöhnen. So sind von diesen 1.6 Millionen Süchtigen nur rund 2 Prozent in therapeutischer Behandlung.

Asiatische Vergeltung für ein verspätetes Erscheinen zur Arbeit
Ein wütender Chef hat in Kambodscha einem Mechaniker Daumen und Zehen abgehackt, weil er wegen einer Hochzeitsfeier zu spät zur Arbeit gekommen ist. Der Arbeitgeber floh anschliessend, berichtete ein Polizeisprecher. Der 22-jährige Kim Ne hatte nach Angaben der Polizei in der Provinz Kampong Cham ein Moped ausgeliehen und war zu der Hochzeit gefahren. Er brachte das Moped später zurück als geplant. "Nach Angaben von Ne befahl sein Chef zwei anderen Mitarbeitern, ihn festzuhalten und hackte dann nacheinander die Daumen und die grossen Zehen ab", sagte der Polizeisprecher. "Nun kann er nicht mehr Moped fahren." Dem Werkstattbesitzer drohen 20 Jahre Haft.

Macht die rote Farbe Frauen attraktiv?
Rot ist eine Farbe, die ohnehin Aufmerksamkeit erheischt. Man sieht es an den roten Lippen, die sich die Frauen meistens nachziehen. Bei einer Untersuchung in den USA kam zusätzlich heraus, dass Männer Frauen in roter Kleidung sexuell attraktiver fanden als in anderen Farben. Wie einfallslos Männer offenbar sind, zeigte sich ferner darin, dass die Männer das gleiche aussagten, wenn die Bilder von Frauen einen roten Rahmen oder Rand besassen.

 

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