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Meditation
gegen Schmerzen
Jeder Mensch hat ein anderes Schmerzempfinden. Was für den
einen gerade noch erträglichn ist, ist für einen anderen
eine starke Störung seines Alltags. Nun hat man in Kanada an
der Universität Montreal einen Versuch gestartet: Menschen,
die relemässig meditieren, haben eine geringere Schmerzempfindlichkeit.
Dabei wurden Zen-Lehrer mit anderen Teilnehmern verglichen, die
in der Meditation unerfahren waren.
Bei diesem Versuch wurden Heizelemente an den Waden befestigt und
bis 53 Grad erhitzt.
Weinen
kann gut tun
In einer schwierigen
Situation kann ein Tränenfluss unter Umständen die Sache
leichter machen. Besonders angeblich, wenn eine Bezugsperson anwesend
ist. Bei 90 Prozent der Probanden (insgesamt 3000) stellte sich
nach dem Versiegen der Tränen eine Erleichterung ein.
Fettabsaugung
ist eine Privat-Angelegenheit
Die Kosten einer Fettabsaugung an Hüften, Beinen und Armen
ist keine Kassenleistung und muss von den Kassen nicht übernommen
werden, auch wenn ein Aufenthalt in einer Klinik für diese
Behandlung erforderlich ist. So entschied das Bundessozialgericht.
Längeres
Zögern oder Warten bis zur Ehe
Die heutigen Ehepartner warten länger als früher bis zum
Eheschluss. Heute ist ein Mann ca. 32.7 jahre alt, eine Frau ca
29.8 Jahre. Vor zwanzig Jahren waren die Partner im Schnitt vier
Jahre jünger.
Abergläubige
Menschen in Deutschland
Einer Umfrage zufolge vertrauen noch immer viele Deutsche ihrem
Glücksbringer und seinen Kräften. Der Glückspfennig
(obwohl nicht mehr im Umlauf) steht bei weitem an der Spitze, gefolgt
vom vierblättrigen Kleeblatt. Sternschnuppen liegen ebenfalls
weiter im Kurs. Und das dreimalige Auf-den-Tisch-Klopfen verbunden
mit einem dreimaligen Toi-toi-toi ist ebenfalls noch aktuell.
Man sieht: So alte überlieferte Einstellungen lassen sich nicht
so ohne weiteres abschaffen, sondern werden von den Eltern an die
Kinder weitergegeben
Sind Süssstoffe
als unbedenklich anzusehen?
Lange Zeit galt Süssstoff als der ideale Zuckerersatz. Da Saccharin,
Acesulfam, Aspartam etc zahnfreundlich sind und keine Kalorien enthalten,
werden sie auch von vielen Ernährungsberatern als gute Alternative
zum Dickmacher Zucker angesehen. Doch inzwischen warnt man vor zu
viel Sorglosigkeit: "Man sollte sich überlegen, ob man
den Süssstoff wirklich braucht", meinen die Expertin.
Denn immerhin werden für die Stoffe Höchstmengen empfohlen
- ein Hinweis darauf, dass die Substanzen im Übermass schaden
könnten.
Ferner gilt: Alles was dem Körper fremd ist und was er im Lauf
der Evolution nie kontaktiert hat, sollte immer mit Vorsicht genossen
werden.
Marathonlaufen
und Alter
Aufgrund ihrer körperlichen Aktivität sollten Marathonläufer
ein niedriges Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankun gen haben.
Für ältere Athleten gilt dies jedoch nicht uneingeschränkt,
fand Dr Stefan Möhlenkamp von der Universitätsklinik Essen
heraus. Das Ergebnis seiner Studie mit 108 männlichen Marathonläufern,
die alle älter als 50 Jahre waren: Bei rund 36 Prozent waren
die Herzkranzgefäße so stark verkalkt, dass dies ein
erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen anzeigte.
Dieser Anteil liegt genau so hoch wie in der Allgemeinbevölkerung.
Möhlenkamp vermutet allerdings, nicht das Laufen sei die Ursache
der Verkalkung. Vielmehr deutet der Mediziner sie als Folge eines
ungesunden Lebenswandels der betroffenen Studie teilnehmer, bevor
sie mit dem Sport begannen.
Wie
würde eine erneute Berufswahl ausfallen?
Oft hört man die Äusserung: Wenn ich mich noch
einmal entscheiden könnte bzw. wenn ich noch mal anfangen könnte,
würde ich mich für einen völlig anderen Beruf entscheiden.
Eine Umfrage unter berufstätigen Deutschen ergab jedoch ein
zufriedenstellendes Ergebnis: 58 Prozent der Befragten würden
sich wieder für ihren gewählten gleichen Beruf entscheiden.
Das ist immerhin mehr als die Hälfte und zeugt davon, dass
viele Menschen doch beim ersten Anlauf die subjektiv richtige Wahl
getroffen haben.
Stimmungstief
bei Männern im Alter
Bei älteren Männern sinkt üblicherweise der Spiegel
des Sexualhormons Testosteron im Blut. Dieser Prozess macht sie
anfälliger für Depressionen und Stimmungsschwankungen,
wie australische Mediziner in der Fachzeitschrift Archives of General
Psychiatry schreiben. Die Forscher ermittelten, dass Männer
mit besonders niedrigen Testosteronwerten ein dreifach erhöhtes
Erkrankungsrisiko aufweisen.
Schützt
die Ehe vor Nikotin ?
Unter Verheirateten gibt es weniger Raucher als unter Geschiedenen,
Verwitweten und Singles - das zeigt eine Untersuchung des Rheinisch-Westfälischen
Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen. Verheiratete
Raucher greifen zudem seltener zur Zigarette als alleinstehende
Raucher. Für die Studie wurden Daten des deutschen Mikrozensus
ausgewertet, bei dem regelmässig Haushaltsdaten erfasst werden.
Der Grund dürfte sein: Die Personen-Gruppe hat entweder öfter
Leerlauf bzw. Langeweile - und dann greift man zum Suchtmittel.
Interessant wäre eine ähnliche Untersuchung zum Thema
Süssigkeiten
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Das Flirt-Verhalten
der Männer
Zehn Sekunden genügen, um zu beurteilen, ob ein Mann an einer
Frau interessiert ist. Das entdeckten Psychologen von der IndianaState-Universität
in Bloomington (USA). Sie ließen 54 amerikanische Studenten
kurze Videoausschnitte bewerten, die bei Kennenlern-Veranstaltungen
in Berlin aufgenommen worden waren. Auch ohne Deutschkenntnisse
konnten die Studenten schon bei nur zehn Sekunden langen Ausschnitten
in fast zwei Dritteln der Fälle richtig einschätzen, ob
ein Mann an seinem Gegenüber interessiert war. Frauen waren
schlechter zu durchschauen
Ein Leben
nach dem Tod
Die Alten Ägypter glaubten fest daran.
Die Mehrheit der Deutschen glaubt auch an ein Leben nach dem Tod,
ein Drittel der Bundesbürger lehnt dagegen derartige Vorstellungen
ab. Das ergab eine repräsentative Befragung der Bertelsmann-Stiftung,
die sie am Freitag in Gütersloh vorstellte.
Dabei ist der Auferstehungsglaube in der Bevölkerung sehr unterschiedlich
verbreitet. Vor allem zeigten sich starke Unterschiede zwischen
Ost und West. Während 60 Prozent der Ostdeutschen mit der Vorstellung
von einem Weiterleben nach dem Tod gar nichts oder nur wenig anfangen
können, behaupten dies nur 25 Prozent der Westdeutschen. Einen
ausgeprägten Glauben an ein Leben nach dem Tod haben im Osten
nur 13 Prozent, im Westen glauben mit 38 Prozent fast dreimal so
viele daran.
Frauen erwarten häufiger als Männer ein Weiterleben nach
dem Tod. Unterschiede zeigen sich zudem zwischen den Generationen.
So sind sich unter 30-Jährige deutlich sicherer in ihrem Auferstehungsglauben
als die Älteren: Während die Jüngeren zu 41 Prozent
sehr oder ziemlich fest daran glauben, sind es bei den Älteren
über 60 Jahre nur noch 32 Prozent.
Forscher
untersuchen Reaktionen auf Namensgebungen
Die Forscher haben untersucht, welche Vorstellungen von Attraktivität,
Intelligenz und Alter durch Namen vermittelt werden: Welche Namen
machen schön, klug und jung? Geht man nach den Vorurteilen
der Befragten, ist beispielsweise der Name Dirk eine eher ungünstige
Wahl, assoziieren die meisten Menschen mit diesem Vornamen eine
sehr unattraktive und auch unintelligente Person in hohem Alter.
Ähnlich verhält es sich mit den Namen Olaf, Uwe und Heiko
und bei den Frauen mit Birgit, Petra und Silke.
Die positivsten Reaktionen lösen derzeit angesagte Modenamen
wie Luca oder Lara aus. Als ganz besonders attraktiv gelten Personen
mit den Namen Alexander oder Sophie und als besonders intelligent
Menschen mit den Vornamen Lukas und Katharina. Allerdings erklären
die Namensforscher auch, dass Namensvorurteile einem schnellen gesellschaftlichen
Wandel unterliegen.
Negative Auswirkungen
von Brustimplantaten
Brustimplantate machen offenbar nicht wirklich glücklich. Kanadische
Wissenschaftler fanden heraus, dass die Selbstmordrate bei Frauen
mit Silikonbrüsten beträchtlich höher ist als in
der übrigen Bevölkerung, so das Nachrichtenmagazin Focus
in seiner Online-Ausgabe. Die Psychologen Jaques Brisson und Louis
Latulippe von der Université Laval's hatten zwischen 1974
und 1989 die Daten von fast 25.000 Frauen gesammelt, die sich in
jener Zeit Silikon in die Brust einsetzen liessen
73 Prozent
mehr Selbstmorde
Insgesamt starben 480 der Frauen, die an der Studie teilnahmen.
Diese Sterblichkeit war sogar geringer als im Bevölkerungsdurchschnitt.
Das liege aber daran, dass Frauen in guter körperlicher Verfassung
sein müssen, um sich ein Brustimplantat einsetzen zu lassen.
Besorgniserregend war jedoch die Selbstmordrate bei den Todesfällen
- ganze 73 Prozent mehr als in der Gesamtbevölkerung.
Geringes Selbstbewusstsein
Frauen, die sich einer Brustvergrößerung unterziehen,
haben offenbar auch ein geringeres Selbstwertgefühl. Das ergaben
bereits andere Studien. Diese Frauen leiden häufiger an Depressionen
und haben damit ein höheres Selbstmordrisiko.
Psychotherapie statt Brust-OP
Die beiden Wissenschaftler fordern Schönheitschirurgen auf,
die eigentlichen Motive der Frauen für eine größere
Brust herauszufinden. Gegebenenfalls solle der Chirurg eine Psychotherapie
empfehlen.
Ledige Männer
sterben und altern früher
Ledige oder verwitwete Frauen werden es gern hören, steigt
damit doch ihre Chance auf einen neuen Lebenspartner.
Verheiratete Männer sterben laut Statistik zwei Jahre später
als ledige Männer. Das beste Anti-Aging-Mittel für Männer
ist eine feste Partnerschaft. Frauen passen auf, dass es ihrem Parttner
gut geht (wohl nicht ganz uneigennützig!), sie machen die Arzttermine
und sorgen für richtige Ernährung (wenn sie sich damit
befasst haben). Allerdings werden 67 Prozent der verheirateten Männer
in der Ehe dick(er).
Ein Bonmot in der WamS: "Sollte also, werte Damen, Ihr Mann
jemals genervt zu Ihnen sagen:"Du bringst mich noch ins Grab!"
dann können Sie ihm gelassen antworten: "Nur wenn ich
dich verlasse!"
Ein Plädoyer
für getrennte Schlafzimmer
Frauen schlafen ohne Partner besser, für Männer hingegen
ist die gemeinsame Nacht erholsamer. Das folgern Verhaltensbiologen
der Universität Wien, nachdem sie 20 Personen 249 Nächte
lang beobachtet hatten. Die Wissenschaftler glauben, dass die Präsenz
eines anderen von den Geschlechtern unterschiedlich registriert
wird: Frauen werden unruhig, da sie ein Kind neben sich wähnen,
Männer empfinden Schutz. Kommentar dazu: Wer ist denn nun eigentlich
das starke Geschlecht, wenn die Männer im Schlaf noch Schutz
brauchen?
Rauchende
Ärzte - Psychiater rauchen am meisten
Sie sind Tag für Tag mit den verheerenden Auswirkungen des
Rauchens bei ihren Patienten konfrontiert, dennoch kann jeder fünfte
Arzt nicht auf den blauen Dunst verzichten, stellt Dr. Bernhard
Mäulen, Leiter des Instituts für Ärztegesundheit
in Villingen-Schwenningen, fest. Am wenigsten rauchen die Hausärzte,
deutlich mehr Raucher gibt es dagegen unter den Chirurgen. Besonders
viele nikotinabhängige Ärzte finden sich in der Psychiatrie,
wie der Autor schreibt.
Laute Musik
verführt zu Alkoholkonsum
Musik beeinflusst nicht nur die Stimmung, sondern verführt
auch dazu, mehr Alkohol zu trinken. Nicolas Guoguen, Professor für
Verhaltenskunde, beobachtete über mehrere Tage 40-Männer
im Alter zwischen 18 und 25 Jahren in einer Bar und erhöhte
in unregelmässigen Abständen die Lautstärke der Musik
von 72 Dezibel auf 88 Dezibel. Bei lauter Musik stieg der Bierkonsum
der Probanden von durchschnittlich 2,6 Glas Bier pro Besuch auf
3,4 Glas. Zusätzlich stieg die Trinkgeschwindigkeit, berichtet
der Forscher im Fachblatt "Alcoholism; Clinical & Experimental
Research", Die Männer leerten ein Glas in durchschnittlich
11,45 Minuten, wofür sie bei leiser Musik 14,51 Minuten benötigten.
Positives
Bild von Deutschland
Deutschland ist einer neuen Studie zufolge der beliebteste Staat
auf der Welt: Im Durchschnitt haben 56 Prozent der Befragten aus
34 Ländern ein positives Bild von der Bundesrepublik. Das geht
aus einer vor kurzem veröffentlichten Umfrage der britischen
Rundfunkanstalt BBC unter mehr als 17.000 Menschen hervor. Nur 18
Prozent sehen Deutschland eher negativ. Auf den weiteren Plätzen
folgen Japan, die Europäische Union, Frankreich und Großbritannien.
Das Schlusslicht bilden wie in den Vorjahren Iran und Israel. Auch
Pakistan schnitt bei der Bewertung schlecht ab. Die USA konnten
erstmals seit Jahren ihren Ruf wieder verbessern. Wahrscheinlich
ist auch die Fussball-WM im Jahr 2006 daran etwas mitbeteiligt
Schlanke
und fette Paare
Gleich und gleich
gesellt sich gern. Glaubt man Forschern aus Aberdeen, gilt dieser
Spruch bei der Partnerwahl auch in puncto Figur. Die schottischen
Wissenschaftler bestimmten den Körperfettgehalt von 42 Paaren.
Dabei stellten sie fest, dass dieser bei den Partnern verblüffend
ähnlich war - und zwar unabhängig davon, wie lange sie
bereits zusammenlebten. Die Anzal der Paare erscheint zu gering.
In den meisten Fällen hängt so etwas doch vom Ernährungs-
und Kochverhalten der Frau ab. Denn meistens sind die Kinder dann
auch dick.
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